Wo Menschen sich begegnen, wächst Demokratie

Der Paul-Gerhardt-Laden in Lüneburg ist ein Ort für alle Menschen
Gezeigt ist eine Bank mit der Aufschrift "Kein Platz für Ausgrenzung"
Bild: Anne-Katrin Schwanitz

Im Paul-Gerhardt-Laden im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen ist Platz für alle. Es ist ein Raum, in dem Menschen dazugehören, Verantwortung übernehmen und einander begegnen.

An der langen Tafel ist Platz für viele: Kinder essen hier mittags gemeinsam mit Ehrenamtlichen. Donnerstags kann dazukommen, wer bei der EssensZeit für ALLE teilhaben möchte. Ein Kochteam bereitet das Essen zu, bezahlt wird auf Spendenbasis. In einer Ecke wird gelesen, in einer anderen werden Schulaufgaben gemacht. Gegenüber stehen Farben und Bastelmaterial bereit. Weiter hinten brennt eine Kerze im Kirchort.

Der Paul-Gerhardt-Laden ist ein Provisorium. Das eigentliche Paul-Gerhardt-Haus im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen wird für mehr als fünf Millionen Euro umgebaut. Doch von Stillstand ist in dem großen ehemaligen Schützenhaus wenig zu spüren. In den Räumlichkeiten finden sich Café und Küche, eine Spielecke, alltagspraktische Lernorte wie ein Atelier, Werkstatt, Bewegungsort, Lese- und Lernbereiche und ein Kirchort.ri

Akustisch sei das manchmal herausfordernd, sagt Diakonin Antje Stoffregen. Dann schaut sie sich um und sagt: „Hier ist viel Begegnung. Mit vielen verschiedenen Menschen.“

Vom Miteinander zum Füreinander

Stoffregen leitet seit acht Jahren das Paul-Gerhardt-Haus. Das Profil dieses Ortes beschreibt sie so: Begegnung, Bildung und Engagement mit Menschen aus allen Generationen, Kulturen und Lebenslagen sollen hier einen Platz finden – nicht nur, um ein Angebot zu nutzen, sondern auch, um sich selbst einzubringen. „Demokratie braucht Begegnung“, sagt Stoffregen.

Frau mit Brille vor einem Raum
Bild: Anne-Katrin Schwanitz
Antje Stoffregen leitet seit 8 Jahren das Paul-Gerhardt-Haus.

Denn wo Menschen einander begegnen, werden sie wahrgenommen, gesehen und gehört. Sie können sich austauschen und erfahren, dass sie selbst etwas bewirken können. „Wenn wir Menschen uns als wirksam erleben und uns in der Gesellschaft einbringen können, ist das förderlich für die Demokratie.“

Das beginnt oft unspektakulär: bei einem Kaffee, beim gemeinsamen Essen, bei einem Gespräch über ein Smartphone-Problem oder beim Reden über Fußball. Entscheidend ist, dass Menschen nicht nur nebeneinandersitzen, sondern miteinander ins Gespräch kommen. „Wenn es gut läuft, wird aus Begegnung Miteinander“, sagt Stoffregen. Und aus dem Miteinander könne ein Füreinander wachsen: Menschen verabreden sich untereinander, wenn das Café in den Ferien Pause macht. Sie treffen sich beim Bäcker oder laden einander ein.

Das Paul-Gerhardt-Haus sei ein „dritter Ort“: neben Wohnung und Arbeitsplatz oder Schule ein verlässlicher Platz, an dem Menschen ohne Konsumzwang willkommen sind. Gerade solche Orte seien für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig, sagt Stoffregen.

„Ich bleibe nicht allein mit meinen Erlebnissen, ich bleibe nicht allein mit den Nachrichten und den vielen Geschichten, die ich so höre.“ Im Gespräch mit anderen entsteht die Möglichkeit, Fragen des Lebens zu diskutieren und sich eine Meinung zu bilden. Dabei spielen Werte, die im Haus gelebt werden, eine große Rolle: Menschenwürde, Nächstenliebe. Zusammenhalt.

Bildung schafft Teilhabe

Besonders sichtbar wird dieser Anspruch in der Kindertafel. Jeden Schultag kommen 20 Grundschulkinder aus benachteiligten Familien ins Paul-Gerhardt-Haus. Sie essen gemeinsam, machen Hausaufgaben, werden beim Lernen begleitet und erleben Freizeitangebote. Die Kinder sind angemeldet; das Team um Diakonin Anna Schlendermann stimmt sich mit Eltern und Schulen darüber ab, wie jedes einzelne Kind gut unterstützt werden kann. „Dank der ehrenamtlich Engagierten können wir eine gute und individuelle Begleitung der Kinder ermöglichen“, sagt Stoffregen.

Mehrere Schulranzen stehen im Regal
Bild: Anne-Katrin Schwanitz
Jeden Schultag kommen 20 Grundschulkinder aus benachteiligten Familien ins Paul-Gerhardt-Haus zum Essen, Hausaufgaben machen oder für Freizeitangebote.

Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe seien dabei keine abstrakten Begriffe. Sie zeigten sich am Mittagstisch, beim Lesen und in alltagspraktischen Lernorten. Dazu gehört auch eine kleine Kinderfahrradwerkstatt. Einmal im Monat helfen Ehrenamtliche Kindern, ihr Fahrrad zu reparieren und sicher zu machen. „Selber zu merken: Ich kann etwas tun“, nennt Stoffregen das. Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit würden so ganz praktisch erfahrbar.

Janine Ernst, pädagogische Mitarbeiterin und Koordinatorin der Leseförderung in der Kindertafel, erzählt von einem Jungen aus der dritten Klasse. Er war noch nicht lange dabei und kam zunächst wenig motiviert zum Lesen. Gemeinsam überlegten sie, wofür er sich interessiere. Die Wahl fiel auf ein Fußballbuch im Comicstil – gut lesbar, mit viel Action und nah an seiner Lebenswelt.

Frau im Strandkorb sitzend.
Bild: Anne-Katrin Schwanitz
Janine Ernst ist pädagogische Mitarbeiterin und Koordinatorin der Leseförderung in der Kindertafel

Beim Lesen entstand ein Gespräch über Fußball. „Er hat die Begriffe gelernt. Ich habe etwas über Fußball gelernt“, sagt Ernst. Aus dem Kind, das unmotiviert angekommen war, wurde ein Kind, das gern dabei blieb. Für Janine Ernst sind solche Momente keine Ausnahme. Auf die Frage nach Erfolgserlebnissen sagt sie: Eigentlich müsse die Frage eher lauten, wann es sie nicht gebe.

Deutsch als Fremdsprache im Alltag erleben

Auch für Erwachsene gibt es im Paul-Gerhardt-Haus Möglichkeiten, Sprache im Alltag zu üben. Der Sprachraum ist eine Initiative für Menschen mit Migrationshintergrund. Viele besuchen einen Deutschkurs, etwa bei der Volkshochschule oder einem anderen Träger. Was ihnen dort oft fehlt, ist die Gelegenheit, das Gelernte im Alltag anzuwenden.

Genau dafür gibt es im Paul-Gerhardt-Laden verschiedene Formate: das Sprechcafé, die Lernzeit und den Sprachraum aktiv. Ehrenamtlich Engagierte setzen sich mit den Menschen zusammen und sprechen über alltägliche Dinge. „Viele Menschen können hier eine Person finden, mit der sie deutsche Alltagssprache üben können“, sagt Stoffregen. Bildung zeigt sich hier darin, durch Sprache, Orientierung, Selbstständigkeit und Zugang zur Gesellschaft zu finden.

Ein Gegenmittel gegen Einsamkeit

Für Anke Krüger ist das Paul-Gerhardt-Haus vor allem ein Ort, an dem sie nicht allein zu Hause sitzt. Die Seniorin besucht das Café und hat auch schon an einem Alltags-Gottesdienst teilgenommen. „Wir fühlen uns alle wohl hier“, sagt sie.

Eine sitzende ältere Dame
Bild: Anne-Katrin Schwanitz
Anke Krüger besucht den Paul-Gerhardt-Laden regelmäßig zur Gymnastik und zum Kuchen Essen.

Viele in der Runde seien verwitwet. Umso wichtiger sei es, unter Menschen zu kommen. „Wenn die Tür aufgeht, dann kommt jemand“, sagt Krüger. Man könne Sorgen ansprechen oder einfach fragen, was im Haus geschehe.

Auch die Verschiedenheit der Menschen gehört für sie selbstverständlich dazu. In der Turngruppe seien etwa Frauen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen dabei. „Die machen alles mit, genau wie wir auch. Die freuen sich einfach, dabei zu sein.“

Ein buntes Spielbrett.
Bild: Anne-Katrin Schwanitz
Egal, ob jung oder alt, im Paul-Gerhardt-Laden ist für jeden das richtige Angebot dabei.

Pia Höfs, Mutter eines Kindes, kam zunächst über einen Eltern-Kind-Treff ins Haus und engagiert sich inzwischen selbst ehrenamtlich. Besonders schätzt sie, dass Menschen unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Lebensbereichen zusammenkommen. „Die Leute hier, egal was man hat, sind immer superherzlich und helfen sich einfach gegenseitig“, sagt sie. Vieles laufe über Ehrenamt. „Alle sind füreinander da und gestalten miteinander ihren Tag oder ihr Jahr.“

Drei Männer sitzen beim Kaffee zusammen und erzählen, wie sie sich hier kennengelernt haben. Einer kam über ein Sprachangebot, ein anderer etwas später. Inzwischen laden sie sich gegenseitig zu Geburtstagen ein; zwei von ihnen kochen auch privat füreinander. „Wir haben viel zu erzählen“, sagt einer. „Nachbarschaftsgespräche haben wir. Richtig gut.“ Für einen der Männer, gesundheitlich angeschlagen und 62 Jahre alt, ist das Kennenlernen von Menschen zentral. Geld, Besitz und Materialismus seien nicht das Entscheidende, sagt er.

Die tägliche Dosis Bedeutung für andere

Rund 120 Ehrenamtliche tragen die tägliche Arbeit im Paul-Gerhardt-Haus mit. Sie kochen, begleiten Kinder, unterstützen in der Fahrradwerkstatt, fahren Rikscha, kochen, backen, gestalten Angebote oder schenken Kaffee aus.

Eine von ihnen ist die Anne Witte. Sie arbeitet unter anderem im Café. Besonders schätzt sie den Kontakt zu den Menschen. „Mir macht es Spaß, die vielen Menschen zu begrüßen und immer mal ein freundliches Wort zu hören und auch eins zurückzugeben. Einfach dieser Austausch miteinander. Und ich arbeite auch gerne im Team.“ Gerade das gemeinsame Tun ist für sie wichtig: „Ich stehe nicht alleine für diese Küchenzeile heute, sondern mit meinen Mitstreiterinnen zusammen.“

Für Stoffregen liegt darin eine demokratische Erfahrung: Menschen erleben, dass sie für andere Bedeutung haben können. Sie zitiert den Sozialpsychiater Klaus Dörner: Jeder Mensch brauche „eine tägliche Dosis Bedeutung für andere“.

Hilfe, die Menschen selbstständiger macht

Wie gesellschaftliche Teilhabe auch im digitalen Alltag gelingt, zeigt die Smartphone-Sprechstunde die ein junger Mann ermöglicht: Thorge Hennigs hilft Besucherinnen und Besuchern im Café bei Fragen zu Handys und anderen technischen Geräten. Er will nicht nur ein Problem lösen, sondern gemeinsam mit den Menschen herausfinden, woran es liegt. Im besten Fall können sie es beim nächsten Mal selbst bewältigen.

Junger Mann mit Brille und Bart.
Bild: Anne-Katrin Schwanitz
Thorge Hennigs unterstützt bei der Handy Sprechstunde.

Die Sprechstunde sei eine verlässliche Anlaufstelle, sagt Hennigs – vor allem für Menschen, die nicht mit digitalen Geräten aufgewachsen seien oder Berührungsängste hätten. Willkommen sei aber jede und jeder. Das Haus beschreibt er mit zwei Worten: „Offenheit, Leben.“ Mehr Offenheit habe er kaum irgendwo erlebt. Zugleich laufe hier immer etwas, für unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Bedürfnisse.

Auch die Paul-Gerhardt-Rikscha verbindet praktische Hilfe und Begegnung. Ehrenamtliche holen Menschen ab, die nicht gut zu Fuß sind, begleiten sie zu Einkäufen, zur Apotheke, zur Bank oder zum Arzt – und bringen sie zu Treffen im Haus. Rentner Frank nutzt das Angebot regelmäßig. „Sonst bin ich allein zu Hause“, sagt er. Im Paul-Gerhardt-Laden lerne er viele Menschen kennen, Alte und Junge. Kaffee und Kuchen seien schön, „aber zum Kennenlernen der Leute“ komme er vor allem.

Eine Rikscha zum Transport von Menschen.
Bild: Anne-Katrin Schwanitz
Die Rikscha verbindet praktische Hilfe und Begegnung, denn so kommen Menschen mit eingeschränkter Mobilität zum Paul-Gerhardt-Laden oder werden bei Einkäufen unterstützt.

Ruheständler Klaus Witte-Ewigleben fährt die Rikscha ehrenamtlich. Zwei Dinge kämen dabei zusammen, sagt er: Menschen mit eingeschränkter Mobilität gelangten zu einem Ort, an dem sie andere treffen können; zugleich entstehen Gespräch. „Die Einsamkeit geht auch ein bisschen flöten, Gott sei Dank.“ Die Fahrgäste freuten sich darauf, einander wiederzusehen. Auch für die Ehrenamtlichen sei das wichtig: Sie seien nicht allein, arbeiteten im Team und hätten selbst Anteil am Austausch.

Ein Erkundungsprozess im Stadtteil

Die Arbeit des Hauses ist aus einem Erkundungsprozess im Stadtteil entstanden. Als klar war, dass das sanierungsbedürftige Gebäude eine Zukunft brauchte, fragte die Kirchengemeinde nicht zuerst, wie ein neues Haus aussehen müsste. Sie fragte, was die Menschen im Quartier brauchen und selbst gestalten wollen.

Zunächst gab es ein Stehcafé auf dem Kirchplatz. Daraus wurde das Paul-Gerhardt-Café. Mit Eltern, die wenig Deutsch sprachen, entstand die Idee eines Sprechcafés. Während der Corona-Zeit entwickelten Mitarbeitende, Studierende und Ehrenamtliche im Paul-Gerhardt-Haus einen Lernraum mit Homeschooling für Kinder; zeitweise kamen mehr als 50 Kinder. „Wir haben zuerst die Arbeit ausprobiert und entwickelt und geguckt: Geht das?“, erzählt Antje Stoffregen.

Erst danach sei überlegt worden, wie das Haus umgebaut werden müsse, damit diese Arbeit darin Platz findet. Für sie ist das ein Modell: Menschen mit ihren Erfahrungen ernst nehmen, Beteiligung ermöglichen und Räume aus dem gelebten Bedarf heraus entwickeln.

Ein Haus, das aus dem Stadtteil heraus wächst

Nun soll das neue Paul-Gerhardt-Haus nicht nur Begegnungs-, Bildungs- und Engagement-Ort sein, sondern zusätzlich Wohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein umfassen. Für den Umbau wurden kirchliche und öffentliche Fördermittel eingeworben und eine Aktionsgruppe hat sich vorgenommen, 400.000 Euro an Spenden zu sammeln. Eine Sozialaktie zu je 100 Euro verbindet die Finanzierung mit thematischen Aktionärsversammlungen. Dort geht es um Fragen wie „Dritte Orte“ oder Ehrenamt als gesellschaftliches Kapital. Mehr als 60 Menschen haben die Aktie bislang gezeichnet; insgesamt sind mit Aktien und Aktionen schon 360.000€ zusammengekommen.

Die alltägliche Arbeit samt aller Personalstellen werde finanziert aus Spenden und Fördergeldern; Betriebskosten finanziert die Kirchengemeinde. Stoffregen berichtet von den finanziellen Herausforderungen zwischen verlässlichem Bedarf und kurzfristigen Projektförderungen. Begegnungsorte bräuchten Kontinuität, sagt sie. Menschen brauchten Anlaufstellen, zu denen sie selbstverständlich gehen könnten – nicht nur für die Laufzeit eines Förderprogramms. Im Paul-Gerhardt-Laden wird diese Kontinuität schon jetzt gelebt.

An der langen Tafel wird gegessen. In der Leseecke wird nach einem passenden Buch gesucht. Eine Kerze wird angezündet. Eine Handyfunktion wird erklärt. Eine Fahrt mit der Rikscha wird organisiert. Seelsorge findet im Alltag statt. Demokratie erscheint hier nicht als großes Wort. Sie beginnt damit, dass jemand die Tür aufmacht, einen Namen kennt und sagt: „Schön, dass du da bist.“

Paul-Gerhardt-Haus Lüneburg

Was ist das Paul-Gerhardt-Haus?

Das Paul-Gerhardt-Haus im Lüneburger Stadtteil Neu Hagen ist ein gemeinwesenorientierter Begegnungs-, Bildungs- und Engagementort der evangelisch-lutherischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lüne. Menschen verschiedener Generationen, kultureller Hintergründe und Lebenslagen können dort Angebote nutzen, sich austauschen und ehrenamtlich engagieren.

Warum gibt es derzeit den Paul-Gerhardt-Laden?

Das bisherige Paul-Gerhardt-Haus wird umfassend umgebaut. Während der Bauzeit finden die Angebote im Paul-Gerhardt-Laden statt – einer Zwischenlösung im ehemaligen Schützenhaus. Dort wurden unter anderem Café, Küche, Lese- und Lernbereiche, Spiel- und Bewegungsangebote, Atelier sowie ein Kirchort eingerichtet.

Welche Angebote gibt es?

Zum Programm gehören unter anderem:

  • Kindertafel: Tischgemeinschaft, Lernförderung und Freizeitangebote für Grundschulkinder aus benachteiligten Familien an allen Schultagen.
  • Lernraum Plus: Individuelle Unterstützung beim Lernen für Jugendliche.
  • Sprachraum: Deutsch üben im Alltag – etwa im Sprechcafé, beim Spazierengehen oder in Lernzeiten.
  • Paul-Gerhardt-Café, Cafeteria und EssensZeit: Begegnung bei Kaffee, Kuchen und gemeinsamem Mittagessen auf Spendenbasis.
  • Smartphone-Sprechstunde: Unterstützung bei Fragen zu Smartphone und digitalen Geräten.
  • Kinderfahrradwerkstatt: Ehrenamtliche helfen Kindern, ihr Fahrrad zu reparieren und sicher zu machen.
  • Paul-Gerhardt-Rikscha: Ehrenamtliche Fahrdienste für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
  • Fairteiler: Lebensmittel retten und teilen.

Wer trägt die Arbeit?

Die Angebote werden von einem hauptamtlichen Team und rund 120 Ehrenamtlichen ermöglicht. Finanziert wird die Arbeit durch Spenden und Fördergelder; Betriebskosten des Gebäudes finanziert die Kirchengemeinde.

Was ist das Ziel?

Das Paul-Gerhardt-Haus versteht sich als „dritter Ort“: als verlässlicher, möglichst niedrigschwelliger Treffpunkt neben Zuhause, Schule oder Arbeitsplatz. Es will Begegnung ermöglichen, Bildungschancen verbessern und Menschen dabei unterstützen, sich mit ihren Fähigkeiten in den Stadtteil einzubringen.

Adresse:
Paul-Gerhardt-Laden
Am Schützenplatz 1
21337 Lüneburg

Kontakt:
Diakonin Antje Stoffregen
Telefon: 0151 50356342
E-Mail: Antje.Stoffregen@evlka.de

Die Kontaktdaten der Gemeindeleitung und das Gemeindebüro finden sich ergänzend über die Paul-Gerhardt-Gemeinde Lüne; das Gemeindebüro ist unter 04131 7777 580 und kg.paul-gerhardt-luene@evlka.de erreichbar.

 

Anne-Katrin Schwanitz