Die Landeskirche Hannovers steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Diese Entwicklung bringt große Herausforderungen mit sich, bietet aber auch die Chance, Kirche neu zu denken.
Die Landeskirche Hannovers steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Bis 2035 werden die finanziellen Mittel um mindestens 30 Prozent sinken, während sich die Rolle der Kirche in der Gesellschaft zunehmend wandelt. Diese Entwicklung stellt eine erhebliche Herausforderung dar und wird schmerzhafte Einschnitte mit sich bringen.
Gleichzeitig bietet sie die Chance, innezuhalten, unsere Arbeit kritisch zu hinterfragen und die Kirche neu zu denken. Dafür braucht es flexibles Denken und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
Unser Ziel: eine lebendige, zukunftsfähige Kirche zu gestalten, die Menschen erreicht, inspiriert und stärkt.
In einer zunehmend säkularen Gesellschaft fehlt vielen Menschen, ob jung oder alt, der natürliche Zugang zum Glauben. Um dem entgegenzuwirken, wurde in intensiven Beratungen der Schwerpunkt Anfänge im Glauben definiert, auf den die kirchliche Arbeit ausgerichtet und entsprechend priorisiert werden soll.
Dieser Schwerpunkt wird durch die Kernthemen Seele stärken und Sozialraumorientierung ergänzt. Beide Bereiche wurden als besonders bedeutsam erkannt und sollen eine tragende Rolle in der kirchlichen Arbeit spielen.
Mit dieser Schwerpunktsetzung soll der Fokus darauf gerichtet werden, den Glauben auf neue Weise zugänglich zu machen, offene Räume für Begegnung zu schaffen und die christliche Gemeinschaft auf moderne Weise erfahrbar zu machen.