Nach der regulären Spielzeit stand es 0:0. Aber weil Torwart Tom im Neunmeterschießen zweimal grandios hielt, gewann das Team aus dem niedersächsischen Nordhorn den bundesweiten EKD-Konfi-Cup.
Köln/Nordhorn. Ein Konfi-Team aus Nordhorn (Kirchenkreis Emsland-Bentheim) hat den deutschlandweiten EKD-Konfi-Cup 2026 gewonnen. Nach landesweiten Ausscheidungsturnieren trafen sich die Siegerteams der verschiedenen Landeskirchen jetzt in Köln zum Bundesfinale. Das Team aus Nordhorn hatte sich bereits im Februar in Hannover gegen 26 andere Mannschaften aus Niedersachsen durchgesetzt – und machte nun die Überraschung perfekt.
Mitgereist waren nicht nur die zehn Spielerinnen und Spieler, sondern mehr als 40 Jugendliche, Teamerinnen und Teamer und Freundinnen und Freunde zur Unterstützung. Schon das war für viele ein besonderes Erlebnis. Der Auftakt begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kölner Christuskirche und der Auslosung der Vorrundengruppen. Auf dem Platz startete Nordhorn zunächst mit einigen Schwierigkeiten ins Turnier. Doch das Team kämpfte sich hinein, erreichte als Gruppenzweiter das Halbfinale und gewann dort im Neunmeterschießen gegen das bis dahin ungeschlagene Team aus Mackenbach.
Im Finale kam es zum erneuten Duell mit Alheim-Braach aus Kurhessen-Waldeck – gegen dieses Team hatte Nordhorn in der Vorrunde noch verloren. Nach einem umkämpften 0:0 bei einsetzendem Hagel musste erneut das Neunmeterschießen entscheiden. Torwart und Kapitän Tom Weidemann hielt den entscheidenden Strafstoß und machte den Titelgewinn perfekt.
Pastor Simon de Vries sagte nach dem Finale: „Schon die Teilnahme am Finale in Köln war für uns ein so großes Erlebnis, dass sich insgesamt 50 Jugendliche auf den Weg gemacht haben, um das Team von der Seitenlinie zu unterstützen. Am Ende war es ein wirklicher Team-Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis kurz vor der Konfirmation.“ Oder wie Mittelfeldspielerin Nora Blank es ausdrückte: „Am Ende hat es einfach gepasst mit der Leistung vom Team und der starken Unterstützung vom Spielfeldrand.“
Unter den elf Teams, die nach dem Turnier noch das DFB-Pokalfinale der Frauen miterleben durften (in dem das niedersächsische Wolfsburg gegen die Frauen von Bayern München verlor), waren auch Konfis aus Wilhelmshaven (Oldenburgische Kirche, 6. Platz) und Querum (Braunschweigische Landeskirche, 9. Platz).