Einmal in einem Mega-Chor singen: Das macht das Musical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ möglich, das im kommenden Jahr in Hannover gastiert. Die Veranstalter suchen insgesamt 2.000 Sängerinnen und Sänger.
Hannover. Erneut kommt ein Chormusical mit 2.000 Sängerinnen und Sängern nach Hannover: Für die Aufführung des Stückes „Judith und das Wunder der Schöpfung“ am 6. Februar 2027 in der ZAG Arena werden noch Mitwirkende aus der Region gesucht, wie die Stiftung Creative Kirche mit Sitz im westfälischen Witten mitteilte. Die Sängerinnen und Sänger aller Generationen treten als riesiger Chor gemeinsam mit den Hauptdarstellern und einem Live-Orchester auf.
Mitmachen könnten Chöre ebenso wie Schulklassen, Familien, Freundesgruppen oder Einzelteilnehmende. In einer Reihe von Proben werden die Sänger von Oktober 2026 an unter professioneller Leitung auf den Auftritt vorbereitet. Zum Einstudieren stehen die einzelnen Singstimmen digital und als CD zur Verfügung.
Generationenkonflikte und Klimawandel
Das Stück „Judith und das Wunder der Schöpfung“ erzählt in einer Mischung als Pop, Hip-Hop, Rap und elektronischen Elementen die Liebesgeschichte der engagierten und impulsiven Judith und dem Flüchtling Ammo, angelehnt an Motive aus der Bibel. Dabei geht es auch um Generationenkonflikte und um den Klimawandel. Komponist ist Michael Herberger, die Texte der fiktiven Story stammen von Kevin Schroeder. Das Stück wirbt nach Angaben der Veranstalter für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Seine Premiere erlebte das Musical vor 15.000 Besucherinnen und Besuchern am 21. Februar in der Westfalenhalle in Dortmund. Die Aufführung in Hannover wird unterstützt von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und dem katholischen Bistum Hildesheim.
Unterstützung von Weimer und Hirschhausen
Projektbotschafter sind der Mediziner und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen mit seiner Stiftung „Gesunde Erde – gesunde Menschen“ sowie Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Weitere Stationen der Deutschland-Tournee im Jahr 2027 sind Mannheim, Bonn, Stuttgart und Nürnberg.