Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers unterstützt an verschiedenen Orten dieser Welt Opfer von Naturkatastrophen und Krankheitsausbrüchen. Aktuell betrifft dies die Flutkatastrophe in Nepal und die Ebola-Epidemie in Kongo.
Landesbischof Ralf Meister dazu: „Wir erleben weltweit Geschehnisse, die unzählbar viele Menschen in Not und Elend stürzen. Wir schließen diese Menschen und ihre Familien und Freunde in unsere Gebete ein und können überdies mit Geld die Organisationen vor Ort in ihrer Arbeit stützen. Und wir sind froh, weltweit mit hochkompetenten Organisationen zusammenarbeiten zu können. Das stellt sicher, dass die Hilfe wirklich dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.“
In Nepal werden nach der Sturzflut weiterhin viele Menschen vermisst. Um die Hilfsorganisationen vor Ort zu unterstützen, hat die Landeskirche Hannovers insgesamt 50.000 Euro für ihre Partnerorganisationen bewilligt. Über die Diakonie Katastrophenhilfe gehen 40.000 Euro an die ACT Alliance, das
weltweit größten kirchlichen Netzwerk für humanitäre Hilfe, für Soforthilfe. Darüber hinaus unterstützt die Landeskirche Hannovers den Spendenaufruf der Diakonie Katastrophenhilfe.
Nepal gilt als besonders katastrophenanfällig. Laut dem Anpassungsindex von Brot für die Welt drohen dem Land durch Hitzewellen, schwere Regenfälle, extreme Überschwemmungen, Erdrutsche und Gletscherseeausbrüche enorme Klimagefahren. Die Anpassung daran hält jedoch nicht Schritt, weil eine ausreichende internationale Finanzierung dafür fehlt.
Noch einmal 10.000 Euro gibt die Landeskirche Hannovers an die Gossner Mission und unterstützt damit deren Spendenaufruf. Für die Soforthilfe hat die Gossner Mission ihrerseits zunächst 40.000 Euro bereitgestellt. Schon am ersten Tag nach der Flutkatastrophe starteten die Gossner-Partnerorganisationen in Kathmandu ihre Hilfe. Es wurden Einsatz-Teams gegründet, Lebensmittel und Hygiene-Artikel gekauft sowie Diesel für die Stromgeneratoren in den Krankenhäusern auf den Weg gebracht.
Die Gossner Mission steht seit sechs Jahrzehnten an der Seite der Menschen in Nepal. Mit ihren Partnerorganisationen fördert sie Bildungs-, Gesundheits- und Landwirtschaftsprojekte. Sie kämpft gegen den Klimawandel und stärkt marginalisierte Gruppen.
Kongo: Ebola-Virus nicht unter Kontrolle
Für den Ausbau von Präventions- und Hygieneangeboten in der Republik Kongo hat die Landeskirche Hannovers nach dem Ebola-Ausbruch jetzt 40.000 Euro an die Diakonie Katastrophenhilfe überwiesen. Diese unterstützt über ihre Partnerorganisationen vor Ort vor allem den Ausbau von Hygienepunkten und Präventionsmaßnahmen. Das Virus sei vor allem aufgrund der lückenhaften Erfassung der Krankheitsfälle noch nicht unter Kontrolle, heißt es bei der Diakonie Katastrophenhilfe. Bislang sind 3000 Menschen gestorben, insgesamt sind rund 6500 Krankheitsfälle bekannt.
Spendenkonten:
Gossner Mission, Evangelische Bank, IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91
Kennwort: Nepal – Nothilfe
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nothilfe DR Kongo oder Nothilfe Nepal
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
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Hannover, 11. September 2026
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Rebekka Neander
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Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers
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