Landeskirche spendet für Notleidende im Libanon

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers beteiligt sich mit 50.000 Euro an einem von vielen internationalen Gebern unterstützten Großprojekt in Höhe von gut 750.000 US-Dollar.
 
Das vom MECC (Middle East Council of Churches/Nahöstlicher Kirchenrat) koordinierte Projekt „Nothilfe - Licht der Hoffnung“ richtet sich an Binnenvertriebene aus dem Südlibanon sowie Familien, die Binnenvertriebene bei sich zu Hause aufnehmen. Das MECC rechnet hier mit rund 46.000 Personen. 
 
Rund um Beirut und im Libanongebirge werden Sammelunterkünfte unterstützt und Gastfamilien, die vertriebene Verwandte/Familien aufnehmen. Im Südlibanon kommt die Hilfe Dörfern an der Frontlinie zugute (vorbehaltlich der Zugänglichkeit und der Sicherheitslage).
 
Die von der Krise betroffenen Haushalte im Libanon sollen während der Notlage besseren Zugang zu lebenswichtiger Hilfe und grundlegenden Dienstleistungen erhalten. Gefährdete und vertriebene Haushalte sollen in die Lage versetzt werden, ihre unmittelbaren Grundbedürfnisse zu decken und ihr Lebensniveau während der Krise zu sichern. Gefährdete Haushalte sollen einen besseren Zugang zu Nahrungsmitteln und lebensnotwendigen Haushaltsgegenständen erhalten. Von der Krise betroffene Haushalte, die in Notunterkünften untergebracht sind, sollen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und Versorgungsleistungen erhalten.
  
Die Landeskirche finanziert mit der gespendeten Summe: 

  • 500 Decken
  • je 2 Tonnen Diesel für zwei Dörfern zur Erzeugung von Strom
  • Bereitstellung von 1000 Einheiten Trinkwasser
  • 200 Gutscheine für Medikamente/Heilmittel für chronisch Kranke
  • 250 Reinigungssets, um ordnungsgemäße Hygiene und Sauberkeit in Gemeinschaftsräumen zu gewährleisten. Die Sets können Desinfektionsmittel, Bleichmittel, Bodenreiniger, Mopps, Eimer, Besen, Müllsäcke, Handschuhe und Putztücher enthalten, damit die Menschen in den Notunterkünften und die Freiwilligen für ein sicheres und hygienisches Umfeld sorgen können
  • Damit zusammenhängende Projektkosten für Anreise und Transport, Kommunikation und Druck, Projektüberwachung, -evaluation und Buchprüfung
  • Damit zusammenhängende Personalkosten

 
Landesbischof Ralf Meister sagt dazu: „Für die Zivilbevölkerung im Libanon ist die gegenwärtige Situation eine Katastrophe; eine Hungersnot droht. Wir können von hier aus wenig genug tun, aber immerhin dieses: Seit 2015 sind wir dem Libanon insbesondere über unsere Partnerkirche, die Evangelische Kirche in Syrien und Libanon (NESSL), und über den Nahöstlichen Kirchenrat (MECC) verbunden. Ich selbst habe wiederholt Projekte unserer Partner besucht und bin seither in regelmäßigen Austausch mit unseren Freunden dort.“
 
Wer die Arbeit zugunsten notleidender Menschen im Libanon unterstützen möchte, kann seine Spenden richten an:
 
Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
 
Kostenstelle: 100037103 Nothilfe im Libanon
Konto bei der Evangelischen Bank
IBAN: DE76 5206 0410 0000 0060 09
BIC: GENODEF1EK1
 
Die Landeskirche Hannovers leitet alle entsprechend ausgezeichneten Spenden gebündelt an das MECC weiter.
 
Hannover, 23. März 2026

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Rebekka Neander

Stellv. Pressesprecherin
Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers
 
Rote Reihe 6                                     
30169 Hannover

Tel.: (0511) 1241-399
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