Auf diese Menschen sollten wir 2023 sehen...
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Die Jahreslosung für 2023 lautet "Du bist ein Gott, der mich sieht". Wir haben beim Epiphanias-Empfang der Landeskirche im Kloster Loccum Gäste gefragt, wer in diesem Jahr besonders gesehen werden soll.„Gesehen werden sollten all die Menschen, die krank sind, die in Armut leben und die Hilfe brauchen – ganz im Sinne der Nächstenliebe Gottes und der Menschen“, sagt etwa die Bundestagsabgeordnete Marja Liisa Völlers (SPD).
„Ich wünsche mir, dass wir die in den Blick nehmen, die es schwer haben im Leben, die mit wenig Geld auskommen müssen“, so der niedersächsische Diakoniechef Hans-Joachim Lenke.
„...auf diejenigen, die ihre Heimat verlassen mussten und bei uns Zuflucht suchen“, ergänzt Ministerpräsident Stephan Weil.
Und auch auf Instagram haben uns Nutzerinnen und Nutzer geschrieben:
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"Menschen wie Hagar, die von Sklaverei betroffen/bedroht sind..."
Jedes Wesen ist wert, gesehen zu werden. Wenn man etwas gegen die Einsamkeit vieler Menschen tun könnte, wieder mehr echte Begegnungen erreichen könnte - das wäre erstrebenswert.
Das ist ja das schöne an unserem Glauben: Dass wir darauf setzen dürfen, dass Gott und alle sieht, ohne, dass wir etwas dazu tun müssen. Bedingungslos. Ich hoffe aber, dass gesellschaftliche Menschen in den Blick geraten, die Carearbeit leisten und in den letzten drei Jahren oft über ihre Grenzen gegangen sind. Und Kinder und Jugendliche, an denen in den letzten Jahren leider immer mehr gespart wurde - ihre Betreuung, Bildung, gesundheitliche Versorgung und auch Freizeitangebote. Von einer nachhaltigen Haltung, damit sie auch tatsächlich eine gute Zukunft haben, ganz zu schweigen.
Die (psychisch) Kranken, die teilweise Monate bis Jahre auf Therapieplätze oder Facharzttermine warten.
Geflüchtete - insbesondere auch Nicht-Ukrainer*innen.
Die Rentnerinnen, deren Rente bis zum Monatsende nicht ausreicht.
Wer hat es noch verdient, gesehen zu werden? Wer bekommt (noch) zu wenig Aufmerksamkeit? Ergänzen Sie gern weiterhin auf Instagram!