Von Musik kenne ich das. Schon beim ersten Hören. Oder auf einmal singe ich die Melodie wieder in einem ganz anderen Kontext. Beim Abwasch. Oder die Basslinie.
Oder von Blicken.
Augenblicken.
Anblicken.
Manchmal ist der Blick in die Landschaft oder auf die Begleitung so wunderbar, dass die Zeit des Blickens anhalten sollte.
So genussvoll ist der Moment.
Alle anderen Sinne können dabei auch eine Rolle spielen.
Ich mache nie wieder einen Quark zu Ofenkartoffeln ohne Zesten von einer Zitrone. Sie heben den Quark nochmal auf ein anderes Level.
Die Jahreszeit ist dabei nicht von Belang. Oder Tageszeit.
Es kann schnell und heftig passieren.
Mich alleine treffen oder alle um mich herum.
Und das mit unserem Gott? Muss ich dafür einen Moment benennen können? Ist nicht die Kontinuität dieser Beziehung viel wichtiger?
Es geht gar nicht immer plötzlich. Aber deshalb nicht weniger nachhaltig.
Und dann fühlt es sich an, als sei es schon immer dagewesen. War es vielleicht auch.
Und bleibt es dann? Für immer? Sodass wir auch im Nachhinein sagen: Es hat uns getroffen. Ins Herz.
Amen.
Apostelgeschichte 2,37