Aufruf zu Solidarität und Integration

Nachricht 01. Mai 2017
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Demonstration zum 1. Mai bei einer Kieler Werft (Symbolfoto). Bild: Bjoertvedt/Wikipedia.org

Hannover. Landesbischof Ralf Meister hat die Menschen zum Tag der Arbeit am 1. Mai dazu aufgerufen, für Solidarität und Integration einzutreten. Dies sei besonders in Zeiten, in denen bereits an der Schule gemobbt werde, wichtig. "Wer in der Schule mobbt, wird dies vermutlich auch in der Arbeitswelt versuchen.", sagte der evangelische Theologe.

Die Gewerkschaften hielten mit ihrer Arbeit dagegen: "Sie leben den Geist des Miteinanders, der Menschen unterschiedlicher Qualifikation, Herkunft und Generationen zusammenführen kann", hob Meister hervor. Das diesjährige Motto "Wir sind viele! Wir sind eins!" setze Zeichen für einen sozialen und politischen Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Am Arbeitsplatz zeige sich, was es bedeute, "gute Kolleginnen und Kollegen zu haben". Ausgrenzungen und Anfeindungen müssten aktiv verhindert werden. Auch geflüchtete Menschen, die sich in die Gesellschaft und in den Arbeitsalltag eingliedern wollten, brauchten Partner, betonte der Landesbischof. Gewerkschaften und Kirchen seien durch das Bemühen miteinander verbunden, dem Schwächeren beizustehen, Widerstände zu überwinden und Gutes zu bewegen.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen