Klosterkammer gibt 523.000 Euro für acht Projekte

Nachricht 03. Juni 2022
Das Logo der Klosterkammer Hannover.

Göttingen/Uplengen. Mit rund 523.000 Euro aus ihren Stiftungsmitteln fördert die Klosterkammer Hannover erneut acht soziale und kirchliche Projekte in Niedersachsen. Die höchste Einzelförderung bekommt mit 101.055 Euro die Göttinger diakonische Einrichtung „Neue Arbeit Brockensammlung“ für ihr Teilhabeprojekt „MitWirken“, das sich an arbeitslose Menschen richtet, wie die Klosterkammer am Donnerstag in Hannover mitteilte. 97.000 Euro gehen an die Diakoniestation Hesel-Jümme-Uplengen in Ostfriesland für die Möblierung eines neuen Hauses zur ambulanten Intensivpflege von Kindern und Jugendlichen.

Mit 50.000 Euro fördert die Klosterkammer außerdem mehrere Teilprojekte, die junge taube und hörbehinderte Menschen beim Festival „Theaterformen“ 2023 in Hannover einbinden sollen. Ziel ist es, taube Menschen beim Theaterschaffen zu unterstützen. Ebenfalls für junge Menschen gehen 70.000 Euro an die Einrichtung „Domiziel“ in der Region Hannover, die damit eine computergestützte Holzbearbeitungsmaschine anschaffen will. Die in Dedenhausen beheimatete Organisation widmet sich gefährdeten Jungen zwischen 10 und 17 Jahren, die bei Polizei und Jugendamt auffällig geworden sind.

Für Baumaßnahmen gehen 75.000 Euro an das evangelische Stift Bassum bei Diepholz für die Sanierung der Nordfassade des Abtei-Gebäudes. Weitere 50.000 Euro fließen in Erhaltungsmaßnahmen an der mehr als 500 Jahre alten Gertrudenkapelle in Uelzen.

Unterstützt werden ferner ein Farmprojekt der evangelischen Kirchengemeinde St. Jakobus in Winsen/Luhe mit 36.000 Euro sowie das neue Kirchenladen-Projekt „kirchen:fenster“ des evangelischen Kirchenkreises Ronnenberg mit 44.000 Euro. Die Klosterkammer ist eine öffentliche Einrichtung unter Rechtsaufsicht des Landes Niedersachsen, die vier Stiftungen aus ehemals kirchlichem Vermögen verwaltet.

epd Landesdienst Niedersachsen-Bremen