Göttinger Gemeinde nimmt am BiCK-Projekt der Landeskirche Hannovers teil

Nachricht Göttingen, 03. Dezember 2021

Göttingen. Die St. Mariengemeinde in der Göttinger Innenstadt hat sich am neu gestarteten Projekt „BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden“ (BiCK) der Landeskirche Hannovers beteiligt. Durch BiCK können Kirchengemeinden Natur- und Artenschutz aktiv in Gemeindearbeit einbinden und gemeinsam mit ihren Mitgliedern durchführen. 

„Direkt im Eingangsbereich zum Gemeindehaus konnten wir auf einer versiegelten Fläche vier Hochbeete aufstellen - ein wenig wie eine Visitenkarte für unser Bemühen, das Gelände rund um St. Marien ökologisch vielfältig zu gestalten“, erläutert Dr. Anette Gräff vom Kirchenvorstand. 

In den Beeten hat die Gemeinde einen Schwerpunkt auf Kräuter gelegt, die als Teepflanze dienen können wie Salbei, Minze, Zitronenverbene, außerdem auf Duft- und Gewürzpflanzen wie Borretsch, Rosmarin, Bohnenkraut und Dost. Dadurch wird ein Nahrungsangebot für Wildbienen bereitgestellt und durch die Staudenauswahl Bezug genommen auf die Bedürfnisse der Demenzgruppe, die den Vorplatz vor dem Gemeindehaus in nächstem Jahr verstärkt als Aufenthaltsort nutzen möchte. Tradierte Kräuter mit vertrauten Düften können die Teilnehmenden der Demenzgruppe motivieren, sich an Pflege und Nutzung des Hochbeets zu beteiligen. Die Höhe des Beetes macht die Arbeit daran auch im Sitzen auf Stühlen möglich. Das Kirchenkaffee und der Seniorenkreis kann die Kräuter ebenfalls zur Teebereitung nutzen. Die Kräuter stammen aus regionaler Herkunft und größtenteils aus einer Staudengärtnerei mit biologisch-dynamisch nachhaltiger Anbauweise.

Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Göttingen