Renke Brahms scheidet als evangelischer Friedensbeauftragter aus

Nachricht 02. Februar 2021
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Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland: Renke Brahms. Foto: Norbert Neetz (epd-Bild)

Bremen/Bonn. Nach 13 Jahren scheidet Renke Brahms als Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aus dem Amt. Am Montag erstattete der Bremer der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD seinen letzten Bericht. Mit der für den Herbst geplanten Neuwahl des Rates endet seine Berufung. Wegen seines bevorstehenden Ruhestandes werde der 64-jährige Theologe nicht mehr als Friedensbeauftragter zur Verfügung stehen, teilte die Konferenz für Friedensarbeit in Bonn mit.

Brahms stand von 2007 bis 2019 als leitender Geistlicher an der Spitze der Bremischen Evangelischen Kirche. Nach seiner Amtszeit in Bremen wechselte er als theologischer Direktor zur Evangelischen Wittenbergstiftung, die als Repräsentanz der EKD in Wittenberg fungiert. 2008 berief der Rat Brahms zum ersten Friedensbeauftragten der EKD.

Die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD trat im Januar 2009 zum ersten Mal zu ihrer jährlichen Tagung zusammen. Ihr gehören die Friedensbeauftragten der EKD-Gliedkirchen sowie die Vertreterinnen und Vertreter von EKD, kirchlichen Trägern der Friedensarbeit und damit verbundenen Institutionen an. Wegen der Corona-Pandemie findet die zweitägige Jahrestagung in diesem Jahr digital statt.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen