Abschied von Regionalbischof Gorka: Gottesdienst wird in den Sommer verschoben

Nachricht 22. Januar 2021
Regionalbischof Eckhard Gorka. Foto: Jens Schulze

Hildesheim. Der festliche Verabschiedungsgottesdienst von Regionalbischof Eckhard Gorka wird in Absprache mit Landesbischof Ralf Meister coronabedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. „Meine Verabschiedung wird mit der Einführung meiner Nachfolgerin und künftigen Regionalbischöfin Dr. Adelheid Ruck-Schröder im Sommer dieses Jahres zusammengelegt“, teilte der 65-Jährige am Freitag in Hildesheim mit. 

Ende Januar sollte Gorka, der seit mehr als zwei Jahrzehnten dem späterhin fusionierten Sprengel Hildesheim-Göttingen als Landessuperintendent und Regionalbischof vorsteht, mit einem Gottesdienst in der Hildesheimer Michaeliskirche durch Hannovers Landesbischof Ralf Meister in den Ruhestand verabschiedet werden. Die nunmehr verschärften Corona-Maßnahmen böten jedoch keine andere Wahl für einen Gottesdienst in einem würdigen Rahmen.

„Mit der Verschiebung verbindet sich aber die Hoffnung, dass wir nach der Lockerung der Pandemie-Auflagen in einem deutlich erweiterten Kreis zusammenfinden können und im Anschluss eine Begegnung stattfinden kann, die unter den derzeitigen Pandemiebeschränkungen nicht möglich ist“, sagte Gorka weiter. Er bitte um Nachsicht, sich auf diese Weise Ende Februar erst einmal „sang und klanglos“ in den Ruhestand zu verabschieden. 

Der Personalausschuss der Landeskirche wählte vor wenigen Wochen die derzeitige Leiterin des Predigerseminars im Kloster Loccum, Dr. Adelheid Ruck-Schröder (54), zur Nachfolgerin von Regionalbischof Eckhard Gorka. Die evangelische Theologin leitet seit September 2015 als Studiendirektorin das Predigerseminar der Landeskirche Hannovers im Kloster Loccum.

Die Einführung von Ruck-Schröder soll nach Angaben der Landeskirche nun voraussichtlich gemeinsam mit der Verabschiedung von Gorka mit in einem Gottesdienst am Samstag, 17. Juli 2021, ab 14 Uhr in der Hildesheimer Michaeliskirche erfolgen.

Zur Person 

Eckhard Gorka (65) war seit dem Jahr 2000 Landessuperintendent des Sprengels Hildesheim. Dieses Amt bekleidete der evangelische Theologe ab 2007 auch nach der Fusion zum Sprengel Hildesheim-Göttingen. Mit Inkrafttreten der neuen Kirchenverfassung ist Gorka seit Anfang des Jahres Regionalbischof des Sprengels. Ehrenamtlich steht er zudem seit 2002 dem Zisterzienser-Kloster Amelungsborn (Kreis Holzminden) als Abt vor. Gorka hat drei erwachsene Kinder und ist verheiratet mit der Landesposaunenpastorin Marianne Gorka.

Der Sprengel Hildesheim-Göttingen

Der Sprengel Hildesheim-Göttingen ist einer von sechs nicht selbständigen Bezirken der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Ihm gehören neun Kirchenkreise mit rund 460.000 Gemeindegliedern an. Im Sprengel Hildesheim-Göttingen, der den südöstlichen Teil der Landeskirche umfasst, sind rund 400 Pastorinnen und Pastoren tätig. Neben der Michaeliskirche in Hildesheim zählt auch die St.-Jacobi-Kirche in Göttingen als Predigtstätte des Regionalbischofs oder der Regionalbischöfin.

Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Hildesheim-Göttingen