Louisa Stölting als Diakonin eingesegnet

Nachricht 07. Dezember 2020

Groß Munzel. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der St. Michaelis-Kirche wurde am Sonntag, 29. November 2020, Louisa Stölting von Superintendent Michael Hagen als Diakonin eingesegnet. „Jetzt ist es endlich offiziell soweit - denn ich arbeite bereits seit dem 1. September in der Region Südland“, sagt die 26-Jährige.

Louisa Stölting stammt aus Melle im Osnabrücker Land und war seit ihrer Konfirmation in der evangelischen Jugend aktiv. „Das kirchliche Leben ist so viel mehr, als der Gottesdienst Sonntag morgens. Dieses Gemeinschaftsgefühl und der Glauben sind so spannend! Da ist so viel drin.“

Während ihrer Ausbildung zur Erzieherin absolvierte Louisa Stölting ein Freiwilliges Soziales Jahr in Hilter am Teutoburger Wald bei einem Projekt, das Gemeinde- und Grundschularbeit miteinander verbindet. „Da habe ich gedacht: Das will ich beruflich machen, mit Kindern und Jugendlichen den Glauben leben.“

Anschließend studierte sie Religionspädagogik und Soziale Arbeit in Hannover. Dass es mit einer Stelle in dessen Umland geklappt hat, freut Louisa Stölting. Auch eine halbe Stelle entspricht ihrem Wunsch: „Die restliche Zeit möchte ich für Weiterbildungen verwenden, die klinische Seelsorge liegt mir sehr am Herzen.“ 

Als Bibelspruch zur Einsegnung hat sie sich Mt. 25, 40 ausgesucht: ,Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.'. „Das soll der Prüfstein meiner Arbeit sein“, erklärt Louisa Stölting. „Ich möchte meine Arbeit demnach auslegen und mich fragen: wie schaffe ich es, dass ich jedem christlich begegne?“

Christine Warnecke/Themenraum