Missionswerk feiert Frauentag 2019 am 2. November

Nachricht 24. Oktober 2019

Fremd sein - anders sein!

Frauentag des ELM am 2. November

Hermannsburg. „Fremd sein – anders sein!“ Unter diesem Motto lädt das evangelisch-lutherische Missionswerk in Niedersachsen (ELM) für den 2. November um 9:30 Uhr in die Fachhochschule für Interkulturelle Theologie in Hermannsburg zu seinem diesjährigen Frauentag ein.

Welche Frau hat sich nicht schon einmal irgendwo fremd gefühlt oder wurde als anders wahrgenommen – zum Beispiel als neue Kollegin, als Neue im Sportverein oder unter Menschen, die alle eine gänzlich andere Sprache sprechen? Und dann sind da Menschen, die einem auf der Straße begegnen und die man selbst als vermeintlich Fremde erkennt, ob ihrer Kleidung, ihres Aussehens oder ihrer Gebärden. Fremdheitserfahrungen macht jeder Mensch irgendwann.  

"Jesus selber ist auch in die Fremde gezogen. Er hat sich aufgemacht und sein Heimatdorf verlassen und war häufig irgendwo fremd", so Indra Grasekamp, Referentin Weltweite Spiritualität beim ELM. "Er hat dort neue Freunde gefunden, die dann mit ihm gegangen sind. Doch Jesus hat sich immer wieder denen zugewandt, die er nicht kannte. Er kam mit ihnen ins Gespräch und hat sich mit ihnen an einen Tisch gesetzt."

Doch wie halten wir es selbst mit der Erfahrung, irgendwo fremd und anders zu sein? Dies ist eine der Leitfragen, die sich wie ein roter Faden durch diesen ELM-Frauentag ziehen: Beim impulsgebenden Vortrag durch Indra Grasekamp, in der Diskussion, bei der gemeinsamen Arbeit in den Workshops am Nachmittag, beim gemeinsamen Singen und Beten und in der Tischgemeinschaft beim Essen. "Ein Tag für uns!" Mit dieser Zusicherung freuen sich die ELM-Gastgeberinnen Indra Grasekamp und Helene Pede, Referentin Ausstellungen und Veranstaltungen, auf möglichst viele Teilnehmerinnen.      

Pressestelle der Landeskirche

Evangelisch-lutherisches Missionswerk Hermannsburg

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