Ausstellung erinnert an "Kinder des 20. Juli"

Nachricht 25. April 2019
Das Rathaus Nienburg. Bild: losch/Wikipedia.org

Nienburg. Die Stadt Nienburg präsentiert ab dem 8. Mai in ihrem Rathaus eine Ausstellung zu den sogenannten "Kindern des 20. Juli". Die Schau thematisiert Widerstand und Befreiung sowie Kindsraub während der NS-Zeit, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Zudem werde unter dem Titel "Unsere wahre Identität soll vernichtet werden" eine Dokumentation über das internationale Langzeitprojekt "Stolpersteine" gezeigt. Die Ausstellung und Dokumentation sind bis Ende Mai zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Am 20. Juli 1944 scheiterte ein Attentat auf Adolf Hitler. Der Anschlagsversuch gilt als bedeutendster Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus. In der Folge wurden 46 Kinder von beteiligten Widerstandskämpfern verschleppt und im Borntal in Bad Sachsa interniert. Der 8. Mai ist als "Tag der Befreiung" in verschiedenen europäischen Ländern ein Gedenktag, an dem der Kapitulation der Wehrmacht und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa und der Befreiung vom Nationalsozialismus gedacht wird.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Veranstaltungshinweis

Die Ausstellung und Dokumentation sind bis Ende Mai zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.