Arbeitgeber und Gewerkschaft einigen sich im Diakonie-Tarifstreit

Nachricht 18. April 2019
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Prof. Richard Boeland von der Kunstschule Berlin hat das Kronenkreuz 1925 als Zeichen für die Innere Mission entworfen. Er verband die beiden Anfangsbuchstaben I und M in künstlerischer Form. Die Bezeichnung Kronenkreuz erhielt es erst später. Bild: DWIN

Hannover. Die Tarifverhandlungen für die rund 37.000 Diakonie-Beschäftigten in Niedersachsen sind zu einem erfolgreichen Abschluss gelangt. Die Gehälter der Beschäftigten sollten in drei Schritten angehoben werden, sagte die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft ver.di, Annette Klausing, am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Nach ihren Angaben tritt die erste Steigerung um drei Prozent oder mindestens 70 Euro bereits am 1. Mai in Kraft. Eine weitere Gehaltssteigerung um 2,6 Prozent oder wieder mindestens 70 Euro sei für den ersten Januar 2020 vorgesehen. Abschließend sollen die Gehälter zum 1. Januar 2021 um 1,6 Prozent steigen, allerdings ohne Sockelbetrag.

"Wir sind mit diesem Gesamtpaket sehr zufrieden", sagte Klausing. Die Verhandlungen hätten sich bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstag hingezogen. "Insgesamt stehen wir mit einem guten Ergebnis dar, auch wenn wir einige Kröten schlucken mussten." Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages betrage 30 Monate und orientiere sich damit an den Laufzeiten im öffentlichen Dienst.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen