Friederikenstift: Verein spendet 30.000 Euro für Palliativzimmer

Nachricht 17. April 2019
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Symbolfoto: Palliativstation in einem Krankenhaus; Bild: Werner Krueper/epd-bild

Hannover. Mit 30.000 Euro unterstützt der "Freundeskreis Friederikenstift" den Ausbau der Palliativstation des diakonischen Krankenhauses in Hannover. Mit der Spende soll auf der Station ein neuntes Zimmer eingerichtet werden, teilte eine Sprecherin des Sozialkonzerns "Diakovere" am Mittwoch in Hannover mit. In der Palliativmedizin werden unheilbar kranke und sterbende Menschen schmerzlindernd behandelt und bis zu ihrem Tod begleitet.

Der Freundeskreis feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung setze sich der Förderverein für die ambulante und stationäre Versorgung schwer kranker Menschen ein, hieß es. "Palliativversorgung ist inzwischen kein Fremdwort mehr", sagte Vorstandsmitglied Wolfhard Winkelmüller.

Das Friederikenstift hatte den Angaben zufolge bereits im Jahr 2003 drei Palliativbetten eingerichtet. Damit habe es als erstes Krankenhaus in Hannover mit der Palliativarbeit begonnen. Die jetzige Station mit acht Betten nahm vor zwölf Jahren ihre Arbeit auf. Die Palliativzimmer seien hell und wohnlich möbliert, verfügten über ein eigenes Bad und böten auch Angehörigen eine Übernachtungsmöglichkeit, erläuterten die Initiatoren.

"Diakovere" ist mit rund 4.600 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 330 Millionen Euro Niedersachsens größter Diakonie-Konzern. In seinen drei großen Krankenhäusern Annastift, Henriettenstift und Friederikenstift werden jährlich rund 57.000 Patienten stationär und 103.000 Personen ambulant versorgt.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen