Politiker und Religionsvertreter beten mit Muslimen in Hannover

Nachricht 21. März 2019

Hannover. Nach den Terroranschlägen in Neuseeland vor einer Woche wollen Politiker und Vertreter verschiedener Religionen an diesem Freitag ihre Freundschaft und Solidarität mit den muslimischen Gemeinden in Hannover zeigen. Unter anderem wollen Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD), Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) sowie Polizeipräsident Volker Kluwe und weitere Landtagsabgeordnete am Freitagsgebet der Muslime teilnehmen und zu ihnen sprechen, teilte die Schura Niedersachsen am Donnerstag mit.

Zu der Aktion haben der Vorsitzende der Schura Niedersachsen, Recep Bilgen, und der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Michael Fürst, gemeinsam eingeladen. Die einzige Möglichkeit, gegen Terror und Rassismus anzugehen, sei eine "breite gesellschaftliche Geschlossenheit und Zusammenhalt", schreiben sie in ihrem Aufruf. Das Freitagsgebet beginnt um zwölf Uhr in der Moschee am Weidendamm 9.

Bei dem Attentat auf zwei Moscheen während des Freitagsgebets im neuseeländischen Christchurch am vergangenen Freitag waren 50 Menschen getötet worden.

epd