Jens Wening zum Pastor in Laatzen-Rethen ordiniert

Nachricht 10. Februar 2019

Rethen. „Herzlichen Glückwunsch zu diesem neuen Pastor.“ Dieser wertschätzende Satz war oft zu hören bei der Ordination von Jens Wening zum Pastor in Laatzen-Rethen am heutigen Sonntag. Frühere Weggefährten, Freunde, Kollegen und Ausbilder waren in die Petri-Kirche gekommen, um an der besonderen Feier teilzunehmen. Landessuperintendenten Dr. Petra Bahr ordinierte den 38-jährigen und hielt eine ganz auf die Person Wening zugeschnittene Rede. Vor allem griff sie den Ordinationsspruch auf: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bis und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen“ (1. Tim 6,12).

Jens Wenings Anliegen ist die Ökumene und besonders der christlich-jüdische Dialog. Das zeigte sich auch in den Personen, die Wening mit Sprüchen und Segnungen bei der Ordination begleitet haben: u.a. der Katholik Stefan Habel von der Leipniz Universität Hannover und Rabbiner Dr. Gábor Lengyel von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover sprachen ihm einen Segen zu.

Jens Wening hat viele Verbindungen zu Israel und besonders zu Jerusalem. Er hat dort auch einige Semester lang studiert und viele Reisen dorthin gemacht – und viele seiner Freunde und Wegbegleiter selbst durch Jerusalem geführt. Fasziniert ist er von der Hebräische Sprache. „Unsere Konfirmanden können schon das Hebräische Alphabet“, sagte sein Vikariatsleiter Rainer Müller-Jödicke von der Kirchengemeinde Engelbostel-Schulenburg mit einem Schmunzeln. Gerade erst ist Wenings Doktorarbeit fertig geworden – eine Arbeit über die Jerusalemer Stadtquelle Siloah.

Jens Wening hat in Hamburg zunächst für das Lehramt studiert, dort auch einige Zeit ein Studentenwohnheim geleitet und war zuletzt wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hannover am Institut Theologie und Religionswissenschaften.

 

Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Laatzen-Springe