Drei außergewöhnliche Benefiz-Orgelkonzerte

Nachricht 06. Februar 2019

Überregional geschätzte und hochkarätige Organisten spielen für Orgelumbau in der St. Nathanael-Gemeinde

BenefizOrgelKonzert_St Nathanael
Die Organistinnen, Yvonne Vollmer und Annemone Peycke, vor der neobarocken Orgel der St. Nathanael-Gemeinde von 1964. Foto: Schönrock

Hannover-Bothfeld. Ab dem 10. Februar 2019, 17 Uhr, beginnt die Reihe von Benefiz-Orgelkonzerten in der St. Nathanael-Gemeinde, die zugunsten des Orgelumbaus von drei hochkarätigen Organisten gespielt werden. Der Umzug und Umbau wird nötig, da die Orgel im Herbst 2019 in ein neues, kleineres Kirchenzentrum zieht. Das neue Kirchenzentrum wird den modernen Anforderungen der Gemeinde entsprechen. Die Orgel aus dem Jahre 1964 muss für ihren neuen Standort drei Monate in einer Werkstatt umgebaut werden, was einen Eigenanteil von 19.000 € erfordert. In der Werkstatt wird sie vollständig demontiert, repariert, optimiert und neu aufgebaut. Um die Refinanzierung teilweise zu schaffen, organisiert die Stiftung St. Nathanael drei außergewöhnliche Orgelkonzerte zu Getränken und Knabbereien. Dabei werden die Künstler mit den Moderatoren und Vertretern der Kirche ins Gespräch kommen.

Als Auftakt spielt am Sonntag, den 10. Februar, Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk aus Wuppertal klassische und modernere Werke der Orgelliteratur. So werden Stücke von Henry Purcel, Johann Sebastian Bach, Carl Philipp E. Bach, Andre Knevel und Margaretha Christin  de Jong erklingen. Zwischen den Stücken wird Moderator und Kirchenvorsteher, Edzard Schönrock mit dem Künstler sowie Pastor Dr. Stephan Vasel und Dr. Carola Krausnick von der St. Nathanael Stiftung sprechen. „Ich möchte die Orgel aus der rein sakralen Ecke holen. Die Zuhörer werden hierzu musikalisch mit weiteren Stücken aus unserer Zeit positiv überrascht werden“, möchte Enk nicht zu viel verraten.

Einen deutlichen Kontrast setzt am 24. Februar der Musikwissenschaftler und Organist Prof. Andor Izsák mit jüdischer Synagogalmusik im Kirchsaal der ev.-luth. Gemeinde. Nach langjähriger Forschungs- und Lehrtätigkeit zunächst in Ungarn, später in Deutschland, ging aus seinem Engagement das Europäische Zentrum für Jüdische Musik hervor, ein Institut der Musikhochschule Hannover. Die Moderation übernimmt Jürgen Gansäuer, Landtagspräsident a.D. 

Zum Abschluss der Reihe bietet der Organist der Marktkirche und Dozent der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Ulfert Smidt am 3. März Einblicke unter dem Titel „Die Orgel gespielt und erklärt für Kinder und Erwachsene“. Der Kontakt zum Publikum ist ihm besonders wichtig. „Ich möchte die Orgel für Jung und Alt greifbarer machen“, freut sich Smidt auf das besondere Benefizkonzert. „Es wird den einen oder anderen Aha-Effekt geben.“

Alle Konzerte beginnen beginnen um 17:00 Uhr und enden gegen 19:00 Uhr im Kirchsaal  der St. Nathanael Gemeinde in der Einsteinstr. 45. Der Eintritt ist frei, jedoch freut sich die Stiftung über Spenden zugunsten von Umsetzung und Umbau der  Orgel.

Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde St. Nathanael Hannover