Nach dem Vikariat in Alfeld nun Pastor auf der anderen Seite der sieben Berge

Nachricht 06. Februar 2019
Ordination Wrisbergholzen_Gorka_Lars Sven Lukas_Henking vor St. Martin Kirche
Landessuperintendet Eckhard Gorka, Pastor Lars Sven Lukas und Superintendentin Katharina Henking (v.l.n.r.). Foto: Helge Meyn-Hellberg

Wrisbergholzen. „Nun ist er da“, mit diesen Worten begrüßte Landessuperintendent Eckhard Gorka in der bis auf den letzten Platz der oberen Emporenreihe vollbesetzten St. Martin Kirche Wrisbergholzen den neuen Pastor, Lars Sven Lukas. In den Kirchengemeinden Adenstedt-Wrisbergholzen und Wolterhausen wurde der junge Geistliche am vergangenen Sonntag durch den leitenden Geistlichen des Sprengels Hildesheim-Göttingen in das Amt eines Pastors ordiniert. Für den in Nienburg/Weser geborenen Lars Lukas ist die Gegend bekannt, leistete er doch den praktischen Ausbildungsabschnitt des Vikariats in der Friedenskirche und der Stadtkirche St. Nicolai Alfeld. Pastor Michael Kratochwill war dort sein Vikariatsleiter. Wohnen wird der junge Pastor mit seiner Ehefrau und dem gemeinsamen Sohn im Pfarrhaus in Adenstedt. Das gerade aber noch einer grundlegenden Renovierung unterzogen wird.

Katharina Henking als Superintendentin des Kirchenkreises Hildesheimer Land-Alfeld, zu deren Amtsbereich die Kirchengemeinden gehören, dankte zuallererst den leitenden Ehrenamtlichen, mit denen sie sich in der vergangenen Zeit oft beraten hatte. Sie zeigte sich erleichtert, dass es gelungen ist, nach dem Wechsel Pastor Hagen Fausts in die bayerische Landeskirche schnell einen Nachfolger zu finden. Auch angesichts der vielen Aufgaben, die in den Gemeinden anstehen und zu denen beispielsweise die Nachholung der Kirchenvorstandswahlen am kommenden Wochenende gehört.

Eckhard Gorka ging in der Predigt zentral auf den Ordinationsspruch ein, den sich Pastor Lukas ausgewählt hatte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Er wünschte dem jungen Amtsbruder: „ein gutes Augenmaß für ein Pastorendasein zwischen Demut und Sinnfülle.“ Mit Handauflegung und Segnung hieß der leitende Geistliche des südlichsten Sprengels der hannoverschen Landeskirche den jungen Pastor dann in seinem Amt willkommen. Superintendentin Katharina Henking verlas dazu die Ordinationsurkunde als offiziellen Verwaltungsvorgang.

Im Anschluss nutzte die Gemeinde die Gelegenheit, ihren neuen Pastor zu begrüßen. Andreas Amft, Bürgermeister der Gemeinde Sibbesse, und Ulrich Schünemann als Bürgermeister Adenstedts hatten neben herzlichen Willkommensworten auch praktische Geschenke mitgebracht. Geschenke gab es auch von den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Kirchengemeinde. Ein ganz besonderes Präsent hatte Superintendentin Henking dabei. Über das Buch, das sie dem jungen Pastor überreichte, wolle sie sich gern in einigen Wochen mit ihm austauschen. Denn es sei wichtig, hob die Superintendentin hervor, dass es neben all der Arbeit in den Kirchengemeinden auch Zeiten der Entspannung, der Lektüre und der Muße gebe, zusammen mit Familie und Freunden. Darauf, versprach sie, wolle sie besonderes Augenmerk legen. Denn schließlich gehöre auch das zu ihrer Fürsorgepflicht für die Pastorinnen und Pastoren.

Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Hildesheim-Göttingen