24-stündige Mahnwache für Geflüchtete in der Marktkirche

Nachricht 04. Februar 2019
Fluechtlingsboot_Mittelmeer
Ein Schlauchboot mit Geflüchteten im Mittelmeer. Foto: Christian Ditsch (epd-Bild)

Hannover. Am Mittwoch, 6. Februar beginnt um 13 Uhr eine 24-stündige Mahnwache in der Marktkirche Hannover für die im Mittelmeer ertrunkenen geflüchteten Männer, Frauen und Kinder. Mit Kerzen in Schifform gestellt wird der ertrunkenen 170 Geflüchteten gedacht. Die Veranstalterinnen und Veranstalter wollen damit die Bevölkerung auffordern, sich dafür einzusetzen, dass Hannover ein „sicherer Hafen“ für Geflüchtete wird. Der Rat der Landeshauptstadt Hannover wird aufgefordert, die Geflüchteten, die auf Malta, in Italien oder in einem anderen Land ankommen, aufzunehmen. Die Region Hannover hat die Idee des „sicheren Hafens“ bereits beschlossen.

Eröffnet wird die Mahnwache von Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann mit dem Mittagsgebet und anschließender Begrüßung der Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner.

Bis 23 Uhr wird es jede Stunde einen Impuls geben: Musik, Lesungen, eine Fotodokumentation von der Sea-Watch und den Film Iuventa, ein deutsch-italienischer Dokumentarfilm über die Rettungsmissionen des Schiffs Iuventa 2016/17.

Zudem können Karten gestaltet werden für jene, die auf dem Mittelmeer unterwegs sind und Flüchtlinge retten.

Stände der Mitwirkenden und Gesprächsangebote bieten viele Gelegenheiten, sich zu informieren und mit Engagierten in Kontakt zu treten. Am 7.2. ab 9.00 wird die Kirche wieder geöffnet, morgens sind insbesondere Schüler und Schülerinnen eingeladen, sich zu informieren und mit z.B. VertreterInnen der Seebrücke zu sprechen.

Am Donnerstag, 7. Februar endet die Mahnwache in der Marktkirche um 12.50 Uhr mit einem Segen.

Öffentlichkeitsarbeit im Stadtkirchenverband Hannover