Friedenslicht aus Bethlehem erreicht Niedersachsen und Bremen

Nachricht 14. Dezember 2018

Hannover/Bremen. Pfadfinder bringen an diesem Sonntag wieder das "Friedenslicht aus Bethlehem" nach Niedersachsen und Bremen. Ab dem dritten Advent könnten Menschen an vielen Orten das in der Bethlehemer Geburtskirche entzündete Kerzenlicht empfangen, um sich für den Frieden einzusetzen, teilten die Verbände der Pfadfinder in Deutschland mit. Unter dem Motto "Frieden braucht Vielfalt" feiert die Aktion in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

In Hannover beginnt die Feier den Angaben zufolge um 16 Uhr in der Auferstehungsgemeinde in Döhren. Anschließend wird das Licht mit vier Oldtimer-Straßenbahnen in der Stadt verteilt. Mehr als die Hälfte der hannoverschen Kirchengemeinde soll das Friedenslicht erhalten. Mehrere Hundert Jugendliche, darunter auch Muslime, werden an der Friedensaktion teilnehmen.

In Wolfenbüttel werden die Pfadfinder das Licht am Sonntag um 18 Uhr in der Thomaskirche an die Besucher weitergeben, in Göttingen um 11.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Michael und um 17 Uhr in der evangelischen Thomaskirche, in Oldenburg um 14.45 Uhr im Forum St. Peter.

In Lüneburg können Menschen das Friedenslicht am Dienstag um 18 Uhr an einem privaten Treffpunkt im Nutzfelder Weg 1 erhalten. Auch in zahlreichen anderen Städten Niedersachsens wird das Licht weitergegeben. In Bremen lädt die Stadt für Montag um 18 Uhr in den St.-Petri-Dom ein.

Das Friedenslicht wird seit 1986 in Bethlehem an der vermuteten Geburtsstelle Jesus entzündet. Ein österreichisches Kind bringt es mit dem Flugzeug nach Wien, von wo es evangelische und katholische Pfadfinder aus ganz Europa weiterverteilen. Das Friedenslicht verbinde auf seinem rund 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Nationen und Religionen miteinander, die alle der Wunsch nach Frieden in der Welt eine, hieß es.

epd Landesdienst Niedersachsen-Bremen