Landeskirche bietet Online Lernkurs für Intranet an

Nachricht 26. August 2018

Hannover. Die Landeskirche Hannovers bietet für das kircheninterne Netzwerk intern-e ab sofort einen Online Lernkurs an. Die aus zehn Videos bestehende Serie erklärt die Nutzungs-möglichkeiten des datengeschützen Kommunikationssystem für beruflich und ehrenamtlich in der Landeskirche Mitarbeitende.

„Wir bieten quer durch die Landeskirche seit drei Jahren Kurse für Gemeinden und Institutionen an. Immer sind diese Veranstaltungen gut angenommen und die Nachfrage steigt" ,erklärt Kay Oppermann von der Evangelischen Medienarbeit. 10.000 Nutzer*innen haben sich nach Angaben des Theologen bereits auf „intern-e“ registriert, Tendenz steigend. In den auf Youtube eingestellten Videos, die auch über die zum System gehörende Infoseite www.intern-e.de aufgerufen werden können, haben seine Kollegin Petra Schäfer und er in Gesprächen und Bildschirmvideos die Funktionsweise des Netzwerks erläutert.

„Unter Berücksichtigung des kirchlichen Datenschutzes liefert das System eine belastbare Alternative zu marktüblichen Cloudlösungen und Messengern. Die Landeskirche Hannovers hat in diesem Bereich kirchliche Pionierarbeit geleistet, um Kirchenvorsteher*innen die Arbeit in ihrem neuen Amt so leicht wie möglich zu machen,“ erklärt der Direktor der Evangelischen Medienarbeit Klaus Motoki Tonn.

„Mit einer Zeitinvestition von insgesamt knapp 90 Minuten Videomaterial können nun große Teile des  kirchlichen Kommunikationswerkzeugs selbst erarbeitet werden. Das ist viel weniger Aufwand als ein Kurs in Hannover oder eine abendfüllende Schulung vor Ort, zumal Mitarbeitende ja sehr unterschiedlich in intern-e zu arbeiten werden. Der eine Möchte Aufgaben managen, die Andere schlicht Daten ablegen,“ so Petra Schäfer. 

Das Intranet der Landeskirche Hannovers ist seit 2015 in Betrieb. Es ermöglicht jedem Mitarbeiter eine datenschutzkonforme Datenablage, Echtzeitkommunikation (Messenger), ein Aufgabenmanagement, eine Wissensdatenbank und eine Ressourcenverwaltung. „Auf die App Ressourcen sind wir besonders stolz,“ ergänzt Kay Oppermann. Eines der Videos erkläre z.B.den Aufbau eines Belegungsplans für die Räume des  Gemeindehauses vor Ort und die Möglichkeit einer Gottesdienstplanung mit verschiedenen Akteuren.

Digitale Agentur der Evangelischen Medienarbeit (EMA)