Begegnung mit orthodoxen Geistlichen aus Niedersachsen

Nachricht 11. Juni 2018

Hannover. Seit sechs Jahren gibt es auf Initiative von Landesbischof Ralf Meister regelmäßige Begegnungen der Landeskirche mit orthodoxen Geistlichen aus Niedersachsen.

Das diejährige Treffen im orthodoxen Zentrum in Hannover im Mengendamm stand unter dem Thema "Die Bedeutung der Liturgie in der Diaspora". Die Teilnehmer diskutierten über die Bedeutung des Gottesdienstes und der Gemeinschaft der Gemeinde an Sonn- und Festtagen für Menschen, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben. Die orthodoxen Geistlichen erzählten vom hohen Wert einer regelmäßigen geistlichen Begleitung für ihre Diaspora-Gemeinden. Diese Gemeinschaften sind ein zentraler Haftpunkt für Menschen aus Rumänien, aus dem mittleren Osten, Russland, Griechenland oder Serbien.

Zudem bleibe es wichtig, so die Gesprächsteilnehmer, dass es Kirchen für diese Diaspora-Gemeinden gibt. Mehrere orthodoxen Gemeinden suchen aktuell nach Kirchenräumen in Niedersachsen. In vielen Fällen gibt es bereits eine Gastfreundschaft evangelischer Gemeinden, aber auch die Abgabe von kirchlichen Immobilien an orthodoxe Gemeinden wird geprüft.

Die gemeinsame Begegnung endete mit einer Andacht in der serbisch-orthodoxen Kirche.

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