Benefizlauf der Osnabrücker Diakonie hilft Drogenabhängigen

Nachricht 29. April 2018

Osnabrück. Rund 600 Menschen haben am Sonnabend an einem Benefizlauf der Osnabrücker Diakoniestiftung für die Hilfe für drogenabhängige Menschen teilgenommen. Die Startgelder und Spenden von Sponsoren des traditionellen Laufs sind nach Angaben der Diakonie für das "Café Connection" bestimmt. Das Café ist eine Anlaufstelle für drogenabhängige Menschen in Osnabrück. Sie können dort duschen, ihre Wäsche waschen und essen. Der Grundgedanke ist, dass auch sie einen Anspruch auf menschenwürdige, gesunde und soziale Lebensbedingungen haben.

Die Einrichtung wolle die psychosoziale und körperliche Verelendung ihrer Klienten mindern und gegebenenfalls Möglichkeiten zum Ausstieg aus der Sucht aufzeigen, hieß es. Für viele Besucher sei sie der einzige Schutzraum und eine Rückzugsmöglichkeit vom stressigen Alltag der Straße. Die Mitarbeiter hätten ein offenes Ohr für ihre Belange und könnten weiterführende Hilfen anbieten.

Der zehn Kilometer lange Lauf des 8. "Gipfelsturms" führte vom Osnabrücker Marktplatz durch die Stadt, durch das Heger Holz und am Rubbenbruchsee vorbei bis zum Piesberg am nördlichen Stadtrand. Besonders anspruchsvoll seien die 269 Stufen gewesen, die am Ende zum Gipfel des Berges erklommen werden mussten.

Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Harzer Land