Stefan David als neuer Diakovere-Chef eingeführt

Nachricht 19. April 2018
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Stefan David, Vorsitzender der Geschäftsführung von DIAKOVERE, und Landesbischof Ralf Meister. Bild: Marcel Domeier/DIAKOVERE

Hannover. Der studierte Wirtschaftsingenieur Stefan David (45) ist am Mittwoch in Hannover vom evangelischen Landesbischof Ralf Meister in sein Amt als Leiter des Sozial- und Gesundheitskonzerns "Diakovere" eingeführt worden. Als Vorsitzender der Geschäftsführung steht er künftig an der Spitze von Niedersachsens größtem Diakonie-Unternehmen. David folgt auf Professor Bernd Weber (72), der Anfang April in den Ruhestand trat.

"Wir freuen uns, dass wir mit Stefan David für die Neuausrichtung der Diakovere einen hoch kompetenten und erfahrenen vorsitzenden Geschäftsführer haben", sagte Bischof Meister vor rund 200 Gästen aus Politik, Kirche, Diakonie und Wohlfahrtspflege. Der neue Diakovere-Chef sei ein "Wanderer" mit verschiedenen Stationen in Beruf und Studium in und außerhalb Deutschlands. "Für die Aufgaben, die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und ein klares diakonisches Profil zu entwickeln, wünschen wir ihm Gottes Segen."

David leitete zuletzt den diakonischen Verbund "Lichtenau e.V." südöstlich von Kassel. Dazu gehören unter anderem eine orthopädische Klinik und ein Reha-Zentrum. Zuvor war er Vorstand einer Krankenhausberatung in Hamburg und arbeitete für eine Unternehmensberatung und die Deutsche Bank.

David selbst sagte, das Unternehmen habe eine spannende Geschichte, die eng mit der Stadt Hannover verbunden sei. "Jetzt geht es darum, das Positive aus den Traditionen zu wahren und gemeinsam daran weiterzuarbeiten, ein starkes wirtschaftliches Unternehmen zu sein."

Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) hob die Bedeutung von Diakovere für Hannover hervor. Das Unternehmen sein in vielen wichtigen sozialen Handlungsfeldern der Stadt aktiv: in Krankenhäusern ebenso wie in der Behindertenhilfe und der Altenhilfe sowie in der Arbeit für Flüchtlinge und benachteiligte Jugendliche.

Der Sozialkonzern "Diakovere" ist mit rund 4.600 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 330 Millionen Euro Niedersachsens größter Diakonie-Konzern. In seinen drei großen Krankenhäusern werden jährlich rund 57.000 Patienten stationär und 103.000 Personen ambulant versorgt.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen