NDR-Aktion hilft Familien in Not - Benefiz-Aktion kommt Diakonie-Projekten zugute

Nachricht 26. September 2017

Hamburg/Hannover. Unter dem Motto "Hand in Hand für Norddeutschland" wird der Norddeutsche Rundfunk im Dezember Diakonie-Projekte unterstützen, die benachteiligten Familien helfen. Vom 4. bis 15. Dezember werden die NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und das Internet-Angebot ndr.de Spenden für Diakonie-Projekte sammeln, kündigte der Sender am Montag an. "Von den Berichten, Reportagen und Spenden werden viele bedürftige Kinder und Familien profitieren, deren Nöte oft im Verborgenen bleiben", sagte Heiko Naß, Landespastor der Diakonie in Schleswig-Holstein.

Mit seiner Aktion wolle der NDR in diesem Jahr auf die Arbeit für Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen aufmerksam machen, sagte NDR Intendant Lutz Marmor. Notleidende brauchten Hilfe. Dies gelte in besonderem Maße für Kinder. Für die Diakonie der evangelischen Kirchen in Norddeutschland sind neben den hauptamtlichen Mitarbeitenden mehr als 100.000 Ehrenamtliche tätig.

Mit ihrer Arbeit für Kinder und Familien in Not will die Diakonie Betroffene unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Herkunft, Nationalität oder Religion spiele dabei keine Rolle, hieß es. Durch Spenden finanziert sie unter anderem Gruppen für Kinder drogenabhängiger Familien oder psychisch kranker Eltern. Weitere Projekte sind Deeskalationstrainings an Schulen, kostenloses Mittagessen, Dolmetscher in der Erziehungsberatung sowie die Unterstützung für Alleinerziehende.

Die Partner der NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" wechseln jedes Jahr. Bisherige Partner waren der Kinderschutzbund, die Kinderkrebsstiftung, die Tafeln, die Multiple Sklerose Gesellschaft, der Paritätische Wohlfahrtsverband mit seiner Flüchtlingshilfe und zuletzt der Hospiz- und Palliativ-Verband.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen