Mitmachkampagne #reformaction2017: „Vaterunser-Deutschlandkarte“ veröffentlicht

Nachricht 22. September 2017
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500 Jahre Reformation! Mit der Vaterunser-Challenge soll das Gebet in 500 verschiedenen Sprachen und Dialekten einzusprechen. 500 Menschen sind eingeladen, mitzuwirken. Logo: reformaction2017.de

Frankfurt. Das Vaterunser auf Hochdeutsch kennt jeder. Aber auf Plattdeutsch, Sächsisch, oder Kölsch? Das Gebet verbindet weltweit mehr als zwei Milliarden Christen und wird in Tausenden Sprachen und Dialekten gesprochen. Möglichst viele davon sammelt das Portal evangelisch.de zum Reformationsjubiläum 2017 ein. Auf der Kampagnenplattform www.reformaction2017.de können Menschen eine Vaterunser-Aufnahme in ihrer Heimatsprache oder ihrem Dialekt hochladen und anhören.

Allein aus Deutschland wurden bereits 126 unterschiedliche Dialekte und Mundarten eingesprochen. Ab sofort werden diese auf einer interaktiven Karte dargestellt (www.reformaction2017.de/vaterunser). Frei nach Martin Luther, der dem „Volk auf's Maul geschaut“ hat, kann dort die Dialekt-Vielfalt in Deutschland erlebt werden. Und evangelisch.de sammelt weiter:  Wer auf der Karte das Vaterunser in seiner Heimatsprache oder Dialekt vermisst, kann es auf www.reformaction2017.de einsprechen und hochladen. Das Vaterunser kann dabei einfach in der bekannten Version mit Dialekt nachgesprochen werden. Genauso möglich sind aber auch inhaltliche Übertragungen, wie hier aus dem Hessischen: „Unser Vadder im Himmel, Dein Nome wolle merr heilisch hallde.“

Insgesamt haben bisher 700 Menschen das Vaterunser in verschieden Sprachen und Dialekten eingesprochen. Die Vaterunser-Aktion ist eine von mehreren Aktionsprojekten („Challenges“) im Rahmen der Mitmachkampagne  #reformaction2017. Unter dem Motto „Gemeinsam Großes bewegen“ bringen sie Menschen zusammen und zeigen, dass Glaube bewegt und verbindet.  

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