Von Hamburg nach Fleestedt laufen und pilgern

Nachricht 19. September 2017

Hamburg/Fleestedt. „Wo Wege neu beginnen“ war das Thema des 3. Jakobslaufs von Hamburg nach Fleestedt, zu dem am Samstag 25 Läufer und Begleiter bei der St. Jacobi-Kirche in Hamburg an den Start gingen. „Passt Sport und Pilgern zusammen?“ fragte der Fleestedter Pastor Dr. Nobert Schwarz zum Beginn in der St. Jacobi-Kirche. Die Antwort war ein klares „Ja!“. Beim Laufen kommen die Sportler immer wieder in eine Konzentrationsphase, bei der sie die Umwelt und den Alltag vergessen. Die Jakobsläufer konnten bereits auf der ersten Etappe, die sie von St. Jacobi am Hafenrand entlang durch den St.-Pauli-Elbtunnel führte, diese Erfahrung machen. Insbesondere beim Lauf durch den Tunnel konnten die Teilnehmer schnell zu sich selbst finden.

Weiter ging es dann durch Wilhelmsburg und Harburg, um die Außenmühle nach Sinstorf und zum Abschluss nochmal durch den Höpen. Zwischen den Etappen gab es Denkanstöße und Informationen zu der Geschichte der Kirchen. Nach 24,2 Kilometer erreichten die Läuferinnen und Läufer die Christuskirche in Fleestedt, wo zu Stärkung Bratwurst und Getränke auf sie warteten.

„Auch der 3. Jakobslauf hat gezeigt, dass Religion und Sport gut zusammenpassen und Menschen beim Sport auch gut nachdenken können, manchmal sogar religiöse Erfahrungen machen,“ resümierte Pastor Schwarz zum Abschluss. Für den 4. Jakobslauf wird übrigens überlegt, ihn in einer anderen Jahreszeit stattfinden zu lassen. „Im Frühling sieht die Laufstrecke wieder ganz anders aus“, so Pastor Schwarz.

Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Hittfeld