Regionalbischof Gorka wirbt für Kirchenvorstandswahlen

Nachricht 11. September 2017
Landessuperintendent Eckhard Gorka_Kirche Mit Mir vor Michaeliskirche Hildesheim
Landessuperintendent Eckhard Gorka. Bild: Sprengel Hildesheim-Göttingen

Hildesheim. Der Hildesheimer Regionalbischof Eckhard Gorka wirbt für die Kirchenvorstandwahlen im März 2018. Es sei ein besonderes Kennzeichen der evangelischen Landeskirchen, dass die Leitung der Kirchengemeinden gemeinsam von Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen wahrgenommen werde, sagte Gorka am Freitag: "Evangelische Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mit gestalten." Mit dem Mitdenken und Entscheiden prägten die Ehrenamtlichen ihre Kirchengemeinde und die Gesellschaft in ihrem Dorf oder Stadtteil. Im kommenden März wählen die evangelischen Kirchengemeinden aller fünf Landeskirchen in Niedersachsen ihre Vorstände neu.

Ähnlich wie bei den Kommunalwahlen der Rat werde in den evangelischen Kirchengemeinden alle sechs Jahre der Kirchenvorstand gewählt. Die Aufgaben sein vergleichbar, sagte Gorka: "Es geht um das, was die Menschen in ihrer Kirchengemeinde vor der Haustür betrifft. Gottesdienste, Gebäude, Einrichtungen und Haushalt, über alles beraten und entscheiden die Mitglieder des Kirchenvorstands." Die gewählten Vertreter entschieden mit darüber, wie der Gottesdienste gefeiert werden sollten, über mehr Angebote für junge Leute oder wie die Kita der Gemeinde besser gefördert werden könne.

Doch um wählen zu können, brauche es Menschen, die sich engagieren und sich als Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen ließen. Gorka appellierte an Interessierte, sich mit ihren Pastoren und erfahrenen Kirchenvorstehern auszutauschen. Die Mitarbeit im Kirchenvorstand sei Teamwork. "Aufgaben gemeinsam anzugehen und zu bewältigen, macht - bei aller Arbeit - auch viel Freude", unterstrich Gorka.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen