Geschichtswettbewerb: Rund 60 Preise gehen nach Niedersachsen

Nachricht 28. Juli 2017
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Screenshot: Pressestelle

Hannover/Hamburg. Fast 60 Auszeichnungen des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten gehen in diesem Jahr an niedersächsische Schülerinnen und Schüler. Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) und Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) überreichen die Preise am 10. August im Landtag in Hannover, wie die Körber-Stiftung in Hamburg am Donnerstag mitteilte. Insgesamt haben sich aus Niedersachsen fast 520 Jugendliche mit knapp 190 Beiträgen an dem bundesweiten Wettbewerb zum Thema "Gott und die Welt. Religion macht Geschichte" beteiligt.

Als landesbeste Schule wird den Angaben zufolge das Gymnasium Buxtehude Süd mit 1.000 Euro prämiert. Zudem gehen 29 Landespreise und damit je 250 Euro sowie 29 Förderpreise und je 100 an Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen. Bundesweit hätten sich mehr als 5.000 junge Menschen zwischen September 2016 und Februar 2017 auf historische Spurensuche begeben.

"Die Schüler haben sich auf vielfältige Weise mit dem Einfluss und Wirken von Glauben und Religion auf das Zusammenleben der Menschen beschäftigt und dazu oftmals Zeitzeugen in der eigenen Familie befragt", hieß es. Sie hätten sich beispielsweise mit der Rolle von Religion bei der Verarbeitung von Fluchterfahrungen oder der Gründung muslimischer Gemeinden in Deutschland seit den 1960er Jahren auseinandergesetzt.

Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt alle zwei Jahre den Geschichtswettbewerb zu wechselnden Themen aus. Er geht auf eine Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurück und soll bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken. Der Wettbewerb ist nach eigenen Angaben der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen