Akademie Loccum rückt Lage im Nahen Osten in den Blickpunkt

Nachricht 10. Juli 2017
Akademie Loccum
Die Akademie in Loccum. Bild: Jens Schulze/epd-bild

Loccum/Kr. Nienburg. Die Situation im Nahen Osten und die Diskussion um "Fake News" beschäftigen die Evangelische Akademie Loccum bei Nienburg im zweiten Halbjahr 2017. Unter anderem fragt eine Tagung vom 15. bis zum 17. November nach der "Zukunft des Nordirak" und den Grundlinien einer möglichen Kurdenpolitik des Westens, wie aus dem neuen Halbjahrsprogramm hervorgeht. Zudem sind eine Syrien-Konferenz im September "in vertraulichem Rahmen" und eine Schüler-Tagung zum Syrien-Konflikt geplant, sagte Akademiedirektor Stephan Schaede am Freitag.

Unter dem Titel "Verheddert im sozialen Netz" geht es am 16. und 17. Oktober bei einer Medientagung um die "politische Kommunikation in Zeiten von Social-Bots, Fake-News und Shit-Storms". Insgesamt plant die Akademie 34 Tagungen zu Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Religion. Eine Tagung vom 6. bis 8. November nimmt Präventionsstrategien gegen islamistischen Terrorismus in den Blick. Vom 24. bis 26. November geht es um Konflikte zwischen islamischer Frömmigkeit und Alltag in Schule und Arbeitsplatz.

Eine theologische Tagung am 6. und 7. Dezember fragt nach Intersexualität, also nach der Lebenssituation von Menschen, die sich nicht als Mann oder Frau definieren lassen wollen. Vom 25. bis zum 27. September beleuchten Theologen unter dem Motto "Heilige Schriften im Deutungsstreit" die Auslegung von Bibel und Koran im Christentum und im Islam.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen