Landessuperintendentin Bahr legt Buch über das "Abendland" vor

Nachricht 15. Juni 2017
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Dr. Petra Bahr will das Abendland nicht denen überlassen, die es ständig untergehen sehen. In ihrem neuen Buch beschreibt sie wie christlicher Glaube seine kulturelle Verantwortung wahrnehmen kann.

Hannover. Die neue evangelische Landessuperintendentin von Hannover, Petra Bahr, hat ein Buch über das "Abendland" geschrieben. Unter dem Titel "Mein Abendland" unternimmt sie darin eine "Reise zu den kulturellen und religiösen Ursprüngen unserer Gesellschaft", wie der Herder Verlag mitteilte. Die Theologin wolle das Abendland nicht denen überlassen, "die es ständig untergehen sehen", hieß es. "Christlicher Glaube, der seine kulturelle Verantwortung wahrnimmt, setzt gegen den 'Kampf der Kulturen' einen Kampf um Kultur", schreibt Bahr.

Petra Bahr (51) leitet seit Januar als Landessuperintendentin den Sprengel Hannover der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers mit rund 550.000 Gemeindemitgliedern. Die Pastorin war zuvor Leiterin der Hauptabteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin und davor Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Bahr studierte nach einer journalistischen Ausbildung beim WDR Theologie und Philosophie und promovierte über Immanuel Kant. Sie hat eine wöchentliche Kolumne in der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt".

epd Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Weitere Informationen

Petra Bahr: Mein Abendland - Eine Reise zu den kulturellen und religiösen Ursprüngen unserer Gesellschaft, 128 Seiten, 16,99 EUR, ISBN 978-3-946905-03-5

 

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