Uwe Appold zeigt Passionszyklus in Lüneburger Kirche

Nachricht 03. März 2017

Lüneburg. Der Flensburger Künstler Uwe Appold zeigt von diesem Sonnabend an seinen Passionszyklus "Sieben Kreuze zu den letzten Worten" in der Lüneburger St. Johanniskirche. Die großformatigen Bilder greifen Themen der Leidensgeschichte Jesu Christi in der Bibel auf, wie das Projekt "Passio" der hannoverschen Landeskirche mitteilte. Erstmals seien in Lüneburg auch Vorstudien auf Papier zu sehen, die Appold zu seinem in den Jahren 1999/2000 entstandenem Werk anfertigte.

Die Ausstellung bis zum 7. Mai zählt den Angaben zufolge zum Rahmenprogramm für eine Aufführung der "Lukaspassion" des zeitgenössischen polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki (geboren 1933) am 8. Mai in der Lüneburger Kirche. Dabei wirken mehr als 200 Musiker und Sänger mit, unter anderem die NDR-Radiophilharmonie, der Knabenchor Hannover und drei gemischte Chöre. Der Dirigent Antoni Wit, der selbst bei Penderecki studierte, leitet die Aufführung.

Das Gemeinschaftsprojekt von Kirchenmusikern der Landeskirche wird den Angaben zufolge anlässlich des 500. Jubiläums der Reformation in diesem Jahr im Mai zudem in Hannover und Emden aufgeführt. Dazu hat die Initiative "Vision Kirchenmusik" der Landeskirche ein Rahmenprogramm entwickelt.

In Lüneburg zählt dazu die Appold-Ausstellung. Zudem leite der Künstler zwei Workshops mit Schülern des Johanneums und der Johannes-Rabeler-Schule an. Unter dem Titel "Denn sie wissen nicht, was sie tun" gehe es auch dabei um die Passionsgeschichte, hieß es. Die Werke der Schüler sollten ab dem 22. März in St. Johannis denen Appolds gegenübergestellt werden.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Veranstaltungshinweis

Die Ausstellung wird am 4. März um 18 Uhr eröffnet und ist bis zum 10. Mai in St. Johannis zu sehen. Öffnungszeiten der Kirche: täglich 11-16 Uhr.

Am 2. April um 10 Uhr predigt Superintendentin Christine Schmid in einem Gottesdienst zur Dialogausstellung von Schülern und Uwe Appold.

Die Lukaspassion von Penderecki wird am 8. April um 18 Uhr in der Kirche aufgeführt.

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