Krügener neuer Stellvertreter im Kriegsdienstverweigerer-Verband

Nachricht 11. Februar 2017
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Pastor Lutz Krügener; Bild: Jens Schulze/hkd

Hannover/Bonn. Der Friedensbeauftragte der hannoverschen Landeskirche, Pastor Lutz Krügener, ist in den Vorstand der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) gewählt worden. Mit Krügener und Wolfgang Buff von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wählte die Mitgliederversammlung in Bonn am Donnerstagabend zwei neue stellvertretende Vorsitzende.

Die Arbeitsgemeinschaft will künftig neben der Begleitung und Beratung von Kriegsdienstverweigerern auch weitere Themen in den Blick nehmen. Sie wolle sich zum Beispiel für zivile Friedensdienste, die Friedensbildung, die Friedensethik und -theologie sowie die Gewissensbildung stark machen, sagte der EAK-Bundesvorsitzende Christoph Münchow. Ein entsprechendes Papier habe die Mitgliederversammlung in Kassel verabschiedet.

Das Papier ist nach Münchows Angaben das Ergebnis eines Diskussionsprozesses, der 2011 mit der Aussetzung der Wehrpflicht begonnen hatte. "Die EAK ist das Forum, in dem die Vielfalt der Friedensarbeit in den Landes- und Freikirchen als Teil der Friedensarbeit im Raum der EKD vernetzt und verknüpft werden kann."

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)

Die EAK ist ein Zusammenschluss von Vertretern der Landes- und Freikirchen, von Verbänden sowie von Personen, die sich für Friedensarbeit und für das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung engagieren. Der Verband versteht sich dabei als Teil und als Akteur der evangelischen Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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