Ökumenischer Kreuzweg der Jugend erstmals mit App

Nachricht 03. Februar 2017

Hannover/Osnabrück. Der bundesweite Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2017 stellt die Straßenkunst in den Mittelpunkt. Unter dem Motto "JesusArt" habe der Osnabrücker Künstler und Sozialarbeiter Mika Springwald Schablonenkunst für die einzelnen Stationen geschaffen, teilten die Initiatoren am Donnerstag mit. Erstmals könnten alle Materialien über eine interaktive App für Smartphones und Tablets genutzt werden.

Springwald habe gemeinsam mit Jugendlichen Schablonen aus Pappe oder Kunststoff mit unterschiedlichen Motiven entworfen, hieß es. Diese würden anschließend mit Sprühdosen oder Ölkreide an den Stationen angebracht. Die Motive machten auf Missstände aufmerksam und zeigten etwa einen Teddybären aus dem Frauenhaus oder den Natodraht eines Grenzzauns, hieß es. Der Jugendkreuzweg greife mit seinen Texten und Liedern die Themen auf.

1958 wurde der Ökumenische Jugendkreuzweg als "Gebetsbrücke" zwischen jungen katholischen Christen in der Bundesrepublik und der DDR gegründet. Seit 1972 wird er ökumenisch begangen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört er zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Träger sind die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) mit Sitz in Hannover, die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen