Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora

Nachricht 31. Januar 2017
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Miriam Küllmer-Vogt als Katharina von Bora. Bild: Isolde Schlageter

Göttingen. Am 12. Februar 2017 gibt Miriam Küllmer-Vogt ein Gastspiel in der St. Petri-Kirche in Weende. Um 17 Uhr spielt sie ihr „reformatorisches Kammer-Musical“ Wenn Engel lachen – Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora in der Petrikirchstraße 17 in 37077 Göttingen.

Die Handlung spielt in Wittenberg im Jahr 1524 im Atelier von Lukas Cranach. Dort versuchen die entlaufene Nonne Katharina von Bora und Martin Luther ihr Beziehungsleben in den Griff zu bekommen. Katharina hat sich unsterblich verliebt – in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgartner. Mutig bittet sie den bekannten Professor Martin Luther, der Familie ihres Angebeteten einen Brief zu schreiben. Und der Reformator erklärt sich auch dazu bereit; wenn Katharina ihrerseits ein gutes Wort für ihn bei ihrer Freundin Ava einlegt. In die hat der große Denker sich nämlich verguckt. Und plötzlich wird aus der Begegnung der beiden ein lustvoller Ausflug in die vielschichtigen Facetten der Liebe.

Doch währenddessen droht die Reformation gerade zu scheitern – an machthungrigen Politikern, aufständischen Bauern, schwärmerischen Splittergruppen und übereifrigen Pfarrern. Es gibt also einigen Klärungsbedarf.

Miriam Küllmer-Vogt, die bundesweit als „Elisabeth von Thüringen" begeistert hat, spielt und singt die Katharina voller Leidenschaft, Spielfreude und Hingabe. Begleitet wird sie von Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier. Die Texte sind von Fabian Vogt, der auch die Regie bei diesem Stück geführt hat. Die Musik ist von Daniel Baginski, Rene Rudisile, Verena Küllmer und Fabian Vogt. „Wenn Engel lachen“ ist eine Produktion des „Theater Zauberwort“.

Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Göttingen