Braunschweigisches Landesmuseum zeigt große Reformationsausstellung

Nachricht 02. Januar 2017

Braunschweig. Unter dem Titel "Im Aufbruch" plant das Braunschweigische Landesmuseum zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017 eine große Sonderausstellung. An drei Standorten seien zwischen dem 7. Mai und dem 19. November unter anderem Bücher, Grafiken, Gemälde, Skulpturen, Alltagsgegenstände oder Abendmahlskelche zu sehen, teilte das Museum mit.  Die evangelischen Landeskirchen von Braunschweig und Hannover sind gemeinsam Kooperationspartner des Projekts.

Dies sei keine klassische historische Schau, sondern vielmehr gehe es darum, was Menschen bewege, wenn eine Idee und eine neue Sichtweise auf die Welt vorhanden seien, sagte Museumsdirektorin Heike Pöppelmann. "Die Ausstellung wird zeigen, dass Schlagworte wie Medienrevolution und Globalisierung und auch ein neues individuelles Bewusstsein nicht nur für das 21. Jahrhundert prägend sind, sondern bereits im 16. Jahrhundert für Unruhe sorgten."

Neben dem Museum würden die Brüdernkirche und das Kloster St. Aegidien, ein Zweigmuseum des Braunschweigischen Landesmuseums, als Ausstellungsorte genutzt. Dabei soll an die Reformatoren Gottschalk Kruse (1499-1540) und Johannes Bugenhagen (1485-1558) erinnert werden. Bugenhagen hatte im Jahr 1528 die Braunschweiger Kirchenordnung verfasst.

Die braunschweigische Ausstellung ist eine von bundesweit sieben zentralen Ausstellungen zur Reformation. Schirmherr ist der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist ab dem 7. Mai 2017 dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr geöffnet und dauert bis zum 19. November.
 

Informationen zur Ausstellung