"Religionen müssen sich auf Gemeinsamkeiten besinnen"

Nachricht 19. November 2016
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Bild: Jens Schulze/epd-bild

Dortmund/Hannover. Altbundespräsident Christian Wulff hat die Religionsgemeinschaften dazu aufgerufen, sich auf ihre Gemeinsamkeiten zu besinnen und nicht das Trennende hervorzuheben. Angesichts der großen Herausforderungen der heutigen Zeit müssten sich die Religionen gemeinsam für Offenheit, Gleichberechtigung und Menschenwürde einsetzen, sagte Wulff am Donnerstagabend beim "Tag der Religionen" in Dortmund.

Ein friedliches Miteinander könne allerdings nur dann gelingen, wenn bestimmte Regeln wie Respekt und Verständnis beachtet würden, sagte der frühere Bundespräsident und ehemalige niedersächsische Ministerpräsident. Wulff warnte zugleich vor verallgemeinernden und falschen Schuldzuweisungen gegenüber Religionen, Konfessionen und Volksgruppen.

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen