Hannover erinnert an den Jahrestag des Atombombenabwurfs

Nachricht 30. Juli 2016

Hannover (epd). Auch 71 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki erinnern Kommunalpolitiker, Kirche und Initiativen in Hiroshimas Partnerstadt Hannover an die Opfer der nuklearen Explosionen. Am 6. August, dem Jahrestag des Bombenabwurfs auf Hiroshima, seien zahlreiche Aktionen geplant, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Bereits 5. August um 20.15 Uhr lädt das Hiroshima-Bündnis unter dem Titel "Nie wieder Hiroshima - Gespräche bei Kerzenschein" in den Hiroshima-Gedenkhain auf der Alten Bult ein.

Die Gedenkfeier am Mahnmal Aegidienruine in der Innenstadt beginnt am 6. August um acht Uhr. Das war der Zeitpunkt der Bomben-Abwürfe. Für den evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband wird dabei der stellvertretende Stadtsuperintendent Thomas Höflich sprechen. Nach dem Anschlagen der Friedensglocke und einer Kranzniederlegung schließt sich eine Trauer-Tee-Zeremonie an. Sie wird von der Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima, Hiroyo Nakamoto, geleitet. Tagsüber sind Gebete und Meditationen unter der Beteiligung verschiedener Religionen geplant.

Um 18 Uhr beginnt eine multireligiöse Friedensandacht des Arbeitskreises Hiroshimatag unter der Leitung von Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann. Der Gedenktag endet im Park der Partnerstädte, wo um 22 Uhr auf dem Maschteich vor dem Rathaus Papierlaternen ausgesetzt werden. Veranstalter ist die Stadt Hannover in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V., der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover e.V., dem Hiroshima-Bündnis, der evangelischen Marktkirche Hannover und dem Arbeitskreis Hiroshimatag.

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