Gesellschaft für stationäres Hospiz in Varel gegründet

Nachricht 14. Juli 2016

Varel/Bremen (epd). Stadt, Diakonie und ein Hospizverein haben in Varel bei Wilhelmshaven eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, um ein Hospiz für schwerstkranke und sterbende Menschen zu bauen. Die Kosten für das Projekt auf dem Gelände der ehemaligen Friesland-Kaserne betragen etwa zwei Millionen Euro, wie die Initiatoren am Dienstag mitteilten.

Die Hälfte davon soll durch Fördermittel und Spenden aufgebracht werden. Das Grundstück mit rund 5.000 Quadratmetern Größe wird über ein Erbbaurecht durch die Stadt zur Verfügung gestellt.

Geplant sei ein Neubau mit acht Zimmern für die Gäste und zwei Angehörigen-Zimmern, sagte die Vorsitzende der Hospizbewegung in Varel, Anke Kück. Ergänzt werde das Gebäude durch Räume für die ambulante Hospizarbeit. Die Innere Mission Bremen soll mit ihrer Tochter-Organisation "mission:lebenshaus" den Betrieb organisieren. Sie unterhält bereits Einrichtungen dieser Art in Jever und Falkenburg sowie ein Kinderhospiz in Wilhelmshaven.

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Unterstützung

Ein Hospiz bietet nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für deren Familien Unterstützung an.

Sie können das Hospiz Varel mit dem Kauf von Bausteinen unterstützen.

Zu beidem finden Sie weitere Informationen auf der folgenden Internetseite:

http://www.hospiz-varel.de