Flüchtlingsprojekt beim Festival Europäischer Kirchenmusik

Nachricht 14. Juli 2016

Schwäbisch Gmünd (epd). Mit einem Ökumenischen Eröffnungsgottesdienst und einem Eröffnungs-Event auf dem Münsterplatz startet am Freitag das Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd im Heilig-Kreuz-Münster. Am Samstag wird der Dirigent Hans-Christoph Rademann mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik geehrt, wie das Festivalbüro mitteilte. Rademann werde vor der Preisverleihung die Magnificat-Vertonungen von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungskonzert des Festivals dirigieren.

   Die 28. Festspielsaison steht unter dem Motto «Als Mann und Frau».

Vom 15. Juli bis 7. August treten in den Kirchen in Schwäbisch Gmünd internationale und regionale Interpreten und Ensembles mit Werken vom Mittelalter bis zur Gegenwart auf. Geplant sind 44 musikalische Veranstaltungen. Außerdem gibt es Begleitveranstaltungen wie einen Vortrag zur «Schöpfungstheologie als Sakralisierung der Macht» und eine Kunsthandwerk-Ausstellung.

   Als Sonderprojekt wird am 6. August «Zaide. Eine Flucht» aufgeführt. Die von der Stuttgarter Sopranistin Cornelia Lanz gegründete Verein «Zuflucht Kultur» holt dazu geflüchtete Künstler aus Syrien, Nigeria, Afghanistan, Irak und Iran auf die Bühne. Zur Schwäbisch Gmünder Aufführung hat Lanz alle interessierten Sängerinnen und Sänger eingeladen, in einem Extrachor mitzusingen.

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