Hannoversches Kirchenparlament trifft sich kommende Woche zur Frühjahrstagung

Nachricht 17. Mai 2016
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Bild: Jens Schulze 

Hannover (epd). Die Arbeit mit Flüchtlingen, das Verhältnis der evangelischen Kirche zum Islam und das umstrittene Thema Fracking sind einige Schwerpunkte der Frühjahrstagung der hannoverschen Landessynode Ende Mai in Hannover. Die 75 Kirchenparlamentarier der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland kommen vom 25. bis 28. Mai in der Henriettenstiftung zusammen. Am 26. Mai wird Landesbischof Ralf Meister seinen turnusgemäßen Bericht halten.

Außerdem wird der hannoversche Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann (62) als neuer Synodaler eingeführt. Er löst Pastorin Kirsten Dorothea Fricke (39) ab, die seit dem Herbst Gefangenen-Seelsorgerin in der Justizvollzugsanstalt Sehnde bei Hannover ist.

Zur Landeskirche gehören 1.273 Kirchengemeinden sowie zahlreiche übergemeindliche Einrichtungen. Sie umfasst drei Viertel Niedersachsens. Die Landessynode berät und beschließt die Gesetze und Haushaltspläne der Landeskirche. Als Vertretung der Kirchengemeinden gehört sie wie Bischof, Bischofsrat, Landeskirchenamt und Kirchensenat zu den kirchenleitenden Organen. Das Kirchenparlament tagt im großen Saal der Henriettenstiftung in Hannover.

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