VELKD-Synodenpräsident Wilfried Hartmann 75 Jahre alt

Nachricht 15. Mai 2016
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Der Präsident der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Wilfried Hartmann. Bild: Norbert Neetz/epd-bild

 Hannover/Hamburg (epd). Wilfried Hartmann, Präsident der Generalsynode der VELKD, ist am Pfingstmontag 75 Jahre alt geworden. Gerhard Ulrich, Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), übermittelte dem Jubilar seine herzlichsten Glück- und Segenswünsche. Die VELKD könne sich glücklich schätzen, dass Hartmann ihr "ein großes Maß an Lebenszeit, Kompetenz und Leidenschaft" geschenkt habe, schrieb der Landesbischof der Nordkirche (Schwerin).

Hartmann übe sein Präsidentenamt mit großer Klarheit und freundlicher Verbindlichkeit aus, so Ulrich weiter: "An Ihnen kann man lernen, wie ein klarer und ausdrücklicher Standpunkt auf dem Boden des lutherischen Bekenntnisses sich mit einer wachen Wahrnehmung der Gegenwart und einem entschiedenen praktischen Gestaltungswillen verbindet." EKD-Präses Irmgard Schwaetzer nannte Hartmann einen "überzeugten Lutheraner" und "konstruktiven, verlässlichen Dialogpartner".

In Hamburg ist Hartmann seit vielen Jahren auch Präses der Synode des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Der emeritierte Professor für Erziehungswissenschaft war von 1996 bis 2003 auch Vizepräsident der Universität Hamburg. Er nahm Gastprofessuren in Riga, Kaunas und Luxemburg wahr. Seine Doktorarbeit schrieb er 1971 über religiöses Wortgut in der deutschen Umgangssprache. 

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