Menschenketten gegen Rassismus in fünf Großstädten geplant

Nachricht 06. Mai 2016
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Bild: campact.de

Hamburg (epd). Menschenketten in fünf deutschen Großstädten sollen am 18./19. Juni ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Sie sollen Kirchen, Moscheen und Synagogen mit Flüchtlingsunterkünften, sozialen Einrichtungen und Kulturstätten verbinden, teilte das Kampagnen-Netzwerk "Campact" am Freitag im niedersächsischen Verden mit. Auf diese Weise könne ein Signal gegen Fremdenfeindlichkeit gesendet werden, das im ganzen Land sichtbar sei. Geplant sind Aktionen in Hamburg, München, Berlin, Leipzig und Bochum.

In Hamburg startet die Menschenkette am Jungfernstieg. Sie soll die Al-Nour Moschee im Stadtteil St. Georg mit der evangelischen Hauptkirche St. Petri und dem Zentrum der Jüdischen Gemeinde in Hamburg verbinden.

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