„Kraft von oben“ gibt Trost und Hoffnung"

Nachricht 04. Mai 2016
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Die Präses der 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schawätzer. Bild Norbert Neetz/epd-bild

Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat Christi Himmelfahrt als Symbol für Trost und Hoffnung bezeichnet. "Wir blicken zurzeit auf viele Orte, an denen Gott fern scheint. Die Folgen von Terror, Flucht und Vertreibung sind für uns in den zurückliegenden Wochen viel greifbarer als zuvor", erklärte die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, zum Himmelfahrtstag am Donnerstag. Doch auch wenn alles "Göttliche aus unserer Wirklichkeit weggenommen scheint, kriegen wir Kraft von oben."

Christen müssten "gegen jeden anderen Augenschein" diese Botschaft von der Nähe Gottes verbreiten. "Wir starren nicht ängstlich auf das Dunkle oder suchend in den Himmel, sondern feiern Christi Himmelfahrt. Denn wir werden seinen Geist empfangen. Dessen sind wir gewiss", betonte Schwaetzer. Christen könnten darauf vertrauen, dass Jesus den Tod überwunden hat, so die Himmelfahrtsbotschaft der Synodenpräses. 

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