Landessuperintendentin Klostermeier macht auf engagierte Frauen aufmerksam

Nachricht 28. April 2016

Osnabrück (epd). Die Osnabrücker Regionalbischöfin Birgit Klostermeier will zwischen Mai und Oktober kirchliche Initiativen in den Regionen Osnabrück und Diepholz besuchen, die von oder für Frauen organisiert werden. Sie starte das Projekt "Sprengelfrüchte" erstmals in diesem Jahr, um auf die unzähligen engagierten Menschen im Sprengel Osnabrück aufmerksam zu machen, sagte Klostermeier am Donnerstag. Im Anschluss sollen die Erlebnisse und Gespräche in einer Broschüre dokumentiert werden. Auch in den kommenden Jahren werde sie auf diese Art das vielfältige kirchliche Engagement in der Region öffentlich machen.

Die ersten neun Besuche in diesem Jahr stehen den Angaben zufolge unter dem Motto der Jahreslosung "Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet." Dies sei die erste Jahreslosung, die Gott weiblich beschreibe, betonte Landessuperintendentin Klostermeier. Deshalb wolle sie neun Initiativen bereisen, bei denen Frauen im Mittelpunkt stünden.

Dazu gehörten der Besuch einer vom Frauenwerk organisierten Familienfreizeit füralleinerziehendee Mütter sowie von Flüchtlingshelferinnen in Wehe und Osnabrück und von Jugendlichen, die eine Sommerfreizeit für Konfirmanden vorbereiten. Sie werde auch mit der Seelsorgerin Thekla Röhrs sprechen, die im Kinderhospiz "Löwenherz" in Syke sterbenskranke Kinder und deren Eltern betreut, und mit Pastorin Doris Jäger, die Seniorinnen Meditationsgottesdienste anbietet, erläuterte Klostermeier.

In einem Workshop der evangelischen Familienbildungsstätte Osnabrück werde es um "Solidarische Ökonomie" gehen, die die Interessen und Bedürfnisse von Frauen stärker berücksichtige. In Barrien werde Klostermeier zwei Frauen besuchen, die Pilgern auf dem Jakobsweg seit Jahren einen Schlafplatz zur Verfügung stellen. Die rund 70 Pastorinnen ihres Sprengels werde sie zu einem Pastorinnentag einladen.

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