Jakobsläufer spenden Fußballtrikots für Flüchtlinge

Nachricht 11. April 2016

Hittfeld. 550 Euro sind beim ersten Jakobslauf der Hittfelder Kirchengemeinde im vergangenen Jahr zusammenkommen. Die Summe aus Startgebühren und Spenden der 30 Läufer sollten für Sportbekleidung für Flüchtlinge verwendet werden. Den Zuschlag für ein Set aus 14 Trikots und einem Torwarttrikot erhielt die Fußballmannschaft des im Januar gegründeten 1. FC Seevetal, in der Flüchtlinge und Jungen aus Seevetal
gemeinsam spielen.

„Wir freuen uns sehr über unsere ersten Trikots“, sagt Trainer Stefan Krampau bei der Übergabe der Trikots durch Christina Bodemann, Vikarin der Hittfelder Kirchengemeinde. Sie hatte den Jakobslauf auf der Pilgerstrecke von der Hamburger St. Jakobikirche über Veddel, Wilhelmsburg, Harburg bis nach Fleestedt gemeinsam mit Ulrich Vergin organisiert. Als Dank überreichten ihr die Spieler ein weißes Trikot mit dem Aufdruck „Kirchenkreis Hittfeld“. „Mit diesem Trikot laufe ich dann beim nächsten Jakobslauf mit, der am 17. September stattfinden wird“, dankte Christina Bodemann den Spielern.

Noch sind die Trikots schlicht weiß, ohne Namen und Logo des Vereins und ohne Spielernummer, dafür will der Verein noch Gelder sammeln. „Noch spielen wir nur Freundschaftsspiele, aber wenn wir im Fußballverband mitspielen wollen, müssen die Trikots mit Namen und Logo des Vereins und Spielernummer beflockt und bestickt sein“, sagt Jens Feldhusen. Er hat im Januar den Verein 1. FC Seevetal gegründet und ist Projektverantwortlicher, zudem hat er das Projekt „Fussball.help – wir schaffen Begegnung“ ins Leben gerufen, bei dem jeder mitspielen kann. Im September will die Mannschaft des 1. FC Seevetal im regulären Spielbetrieb der Futsal-Liga mitspielen, einem mit hohen Tempo gespielten Hallenfußball.

Beim nächsten Jakobslauf am 17. September wird die Fußballmannschaft des 1. FC Seevetal mitlaufen. Interessierte Läufer können sich bereits anmelden. Die Strecke verläuft in diesem Jahr von der St. Jakobikirche in Hamburg über Veddel, Wilhelmsburg, entlang der Seeve zur Meckelfelder Kirche und weiter zur Fleestedter Christuskirche. 24,2 Kilometer werden in einem Tempo von etwa sieben Minuten pro Kilometer gelaufen: „Wenn wir schnellere Läufer am Start haben, die sechs Minuten pro Kilometer laufen, teilen wir die Gruppe auf“, sagt Christina Bodemann. Zum Abschluss sind dann alle Läufer zum gemeinsamen Grillen an der Christuskirche eingeladen.

Auch in diesem Jahr sollen die Spenden aus dem Jakobslauf für  Sportbekleidung für Flüchtlinge verwendet werden.

Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Hittfeld